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Kleve: SPD fordert Masterplan für Bahnhofs-Umfeld

Politik in Kleve : SPD fordert Masterplan für Bahnhofs-Umfeld

Die Klever SPD-Fraktion bemängelt mit einen Antrag zum Bahnhofsumfeld in Kleve das schleppende Vorgehen der Verwaltung und fordert zügiges Handeln.

Es wurden Pläne vorgestellt, diskutiert. Es wurden Straßen parallel zur Bahnlinie ab Bahnhof  zur Erschließung projektiert. Es gab für die Ecke Pannofenstraße/Bartelgasse sogar schicke Pläne, die zeigen, wie moderne Stadt  aussehen könnte. Es wurde sogar eine Masterarbeit für die Fläche rund um Kleves Bahnhof und Union-Gelände vorgestellt.

Kleves technischer Beigeordneter Jürgen Rauer erklärte im Juni vergangenen Jahres, dass er eine Sondersitzung anberaumen möchte, in der er über eine Masterplanung und die einlaufenden Ideen für das neue Klever Bahnhofsviertel ausführlich informieren wolle. Er schlage dafür nur den einen Tagesordnungspunkt vor, um darüber ausführlich diskutieren zu können. Nur: Die Zeit geht dahin, ohne dass etwas passiert. Außer, dass einzelne Bebauungspläne wie der an der Bartelgasse durch die Instanzen gehen. Dabei bietet sich hier zwischen Bahnhof und Klever Ring, beidseitig der Bahnlinie, ein sehr weites Feld für Stadtentwicklung: Die Flächen des Schrottplatzes gehören dazu, die Flächen entlang des Gleiskörpers zu beiden Seiten, eigentlich auch die schon bebauten Union-Quartiere wie Flora.

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Jetzt bemängelt die Klever SPD-Fraktion  mit einen Antrag zum Bahnhofsumfeld in Kleve das schleppende Vorgehen der Verwaltung und fordert zügiges Handeln. Die SPD-Fraktion sehe das große städtebauliche Potential dieses Gebiets für die Entwicklung der Stadt Kleve, schreibt Fraktionschef Christian Nitsch. Doch für alle diese bis jetzt diskutierten Maßnahmen gebe es kein Gesamtkonzept. Die Entwicklung finde unabhängig und ungeordnet voneinander statt. Konflikte und Unvereinbarkeiten seien nicht auszuschließen. Die besagte Sondersitzung zur Vorstellung eines solchen Planes sei bis jetzt nicht durchgeführt worden.

Um eine weitere ungeordnete Entwicklung zu vermeiden, sieht die SPD-Fraktion Handlungsbedarf. Deshalb soll zeitnah ein planerisches Konzept entwickelt werden, und bis zur Mitte des Jahres 2022 ein Konzeptplan zur Entwicklung des Plangebietes zwischen Bahnhof und Klever Ring, beidseitig der Bahnlinie, erstellt werden. Zu beachten seien der Erhalt der Bahnlinie und mögliche Erweiterungsflächen zur Sicherstellung des Bahnbetriebes.