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Kleve: Ortsschild von Griethausen soll versetzt werden

Ausschuss für Mobilität : Ortsschild von Griethausen soll versetzt werden

Kämmerer Willibrord Haas fand einen Kompromiss: Er schlug vor, das Ortsschild vor das Feuerwehrgerätehaus zu setzen – das sei jetzt ja möglich, weil man mit dem Bau des Feuerwehrhauses eine durchgängige Bebauung erreichen werde.

Der Antrag der Klever CDU im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur der Stadt Kleve schien schon so gut wie vom Tisch zu seien: Die Klever Christdemokraten wollten eine Verkehrsberuhigung vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus am Postdeich zwischen Kreisverkehr und Ortseingang erreichen. Polizei und Verwaltung sahen dafür aber keinen Handlungsbedarf. Die Zahl der Fahrzeuge sei vergleichsweise gering, die dort gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen hinter dem Ortsschild seien mit zehn Prozent nicht wirklich relevant. und auch der Landesbetrieb Straßen.NRW als Baulastträger sah keinen Grund, hier Maßnahmen zu ergreifen.

Die CDU wiederum argumentierte mit dem Betrieb am Sportplatz und der Feuerwehrausfahrt. Außerdem bemängelte Benedict Schroers (CDU) die Messung hinterm Ortsschild – es gehe schließlich um die Strecke vor dem Ortsschild – auf der sei aber Tempo 100 erlaubt. Da mache dann eine Messung auch nicht wirklich Sinn. Kämmerer Willibrord Haas fand schließlich einen Kompromiss: Er schlug vor, das Ortsschild vor das Feuerwehrgerätehaus zu setzen – das sei jetzt ja möglich, weil man mit dem Bau des Feuerwehrhauses eine durchgängige Bebauung erreichen werde, die für eine Versetzung des Ortsschildes notwendig sei, so Haas. Schroers begrüßte diese Verlegung des Ortsschildes als „einfache und gute Lösung“.

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Gar nicht begeistert war der Klever Kämmerer vom FDP-Antrag, mobile Fahrradständer anzuschaffen. Maarten Oversteegen hatte für die Freidemokraten angeregt diese mobilen Fahrradständer zu kaufen, um bei Stadt- oder Sportfesten der „Wildparkerei“ der Zweiräder Herr zu werden. Christian Nitsch begrüßte den Antrag als sinnvoll, Hass fand, man brauche keine mobilen, sondern stationäre Ständer. Georg Hiob (CDU) wollte vor allem Zahlen sehen, was der Spaß koste, bevor man ihn beschließe. Auch hier gab’s schließlich einen Kompromiss: Oversteegen wandelte ihn als Prüfauftrag an die Verwaltung ab. Damit waren alle zufrieden. Petra Tekath (SPD), Vorsitzende des Ausschusses, mahnt die Verwaltung allerdings an, diese Ergebnisse des Prüfauftrag bald zu berichten.

In Sachen fehlende Fahrradständer an der Berliner Straße (wir berichteten) kündigte Haas eine baldige Lösung an, die er am 28. Oktober im Ausschuss vorstellen wolle.