Kleve: Neuer Spielplatz für Reihcswalde

Spielplatz Reichswalde : Erst einen neuen Spielplatz in Reichswalde bauen

Der Platz am Eichenwinkel soll entwidmet werden. Das empfiehlt der Hauptausschuss dem Rat, änderte aber die Reihenfolge.

Zuerst soll die Planung für den neuen Spielplatz abgeschlossen sein, sollen Bürger und Anwohner an der Entwicklung der Pläne beteiligt werden. Erst wenn das alles in „trockenen Tüchern“ ist, soll der alte Spielplatz Eichenwínkel in Reichswalde entwidmet werden. Das empfiehlt der Hauptausschuss der Stadt Kleve dem Rat einstimmig.

Zuvor habe man mit vielen Bürgern aus Reichswalde gesprochen, sagten die Politiker unisono. Wolfgang Gebing, Fraktionschef der Klever CDU, zeigte sich optimistisch, dass das Areal am Pastoratsweg groß genug sei, um eine gute Lösung für die Anlage zu finden. Er nahm seine Kollegen von der SPD-Fraktion  in Schutz, die sich vor Ort hätten beschimpfen lassen müssen.

Auch Daniel Rütter, FDP-Fraktionschef, mahnte zur sachlichen Diskussion. Er begrüßte, dass die Stadt den Pastoratsweg aufwerten wolle. Zuvor hatte Petra Tekath (SPD) vorgeschlagen, darüber nachzudenken, dort vielleicht auch einen Erwachsenenspielplatz einzurichten - das Areal sei ja groß genug.

Hedwig Meyer-Wilmes von den Bündnisgrünen schließlich beantragte, den Beschlussvorschlag der Verwaltung zu ändern. „Wir müssen eine Bürgerbeteiligung sicherstellen und zuerst diese Beteiligung und einen Plan realisieren, bevor wir den anderen Platz entwidmen“, sagte sie. Dem stimmten auch die anderen Fraktionen zu, ebenso die Verwaltung.

 Deshalb soll jetzt zuerst die Neugestaltung und Aufwertung des Spielplatzes Pastoratsweg mit den zuständigen Gremien abgestimmt werden. Dann wird die Klever Stadtverwaltung beauftragt, „Dritte“ (also die Bürger oder die Anwohner von Reichswalde) bei der Planung zu beteiligen. Und erst danach soll der alte Spielplatz Eichenwinkel entwidmet werden.