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Kleve: Mountainbikestrecke am Turm wird gesichert

Am Aussichtsturm in Kleve : Mountainbike-Strecke soll gesichert werden

Am Klever Aussichtsturm haben sich die Biker ein kleines „Downhill-Paradies“ für ihre Fahrmaschinen aufgebaut. Die Strecke hat einen Knackpunkt – das soll sich jetzt ändern.

Im kleinen Wäldchen rund um den Aussichtsturm liegt zwischen Robinson-Spielplatz  und der Sichtachse vom Aussichtsturm in Richtung Lindenallee als breiter Zuweg zum Turm eine rege genutzte Mountainbikestrecke. Hier haben sich die Biker ein kleines „Downhill-Paradies“ für ihre Fahrmaschinen aufgebaut: Mit Rampen, mit Steilkurven, Hohlwegen und vielen Bäumen, die es zu umkurven gilt. Eingeweiht wurde die Strecke im Frühjahr 2014 vom stellvertretenden Bürgermeister Joachim Schmidt (CDU). Der Mountainbikeverein MTB-Kleve war mit 50 Sportlern an den Start gegangen. 2018 löste sich der Verein auf und die Biker schlossen sie sich dem Sportverein Eintracht Emmerich an, der die Strecke jetzt betreut. Mittlerweile zählt die Abteilung in Kleve 29 Mitglieder, allesamt im Alter zwischen 14 und 18 Jahre. Jetzt soll der Gestattungsvertrag zwischen Sportverein, Stadt und Forst verlängert werden.

Doch so schön die Einrichtung sein mag, die Strecke hat einen Knackpunkt: Der „Auslauf“ endet kurz vor einem Fußweg, der Nimweger Straße und Klever Straße verbindet und die Achse vom Turm Richtung Lindenallee kreuzt. Und ebenfalls regelmäßig von Fußgängern und Fahrradfahren genutzt wird. Zunächst war dieser Auslauf vom Weg abgegrenzt – damit nicht die Sichtachse Teil der Strecke wurde und die Fußgänger gefährdet werden: Die Biker mussten stoppen. Doch nach Baumpflegearbeiten fehlt die Trennung. Und nach und nach schien sich die Moutainbikestrecke den Fußweg einzuverleiben – so abgefahren ist die Böschung inzwischen.

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Das soll sich jetzt ändern. „Die Stadt Kleve und die Forstverwaltung sind in Gesprächen mit dem Mountainbike-Verein. Der aktuelle Gestattungsvertrag soll auf Antrag des Vereins verlängert werden und in diesem Zuge wurde der Streckenverlauf vor Ort abgestimmt und im Hinblick auf Gefahrenstellen beurteilt“, sagt der Sprecher der Stadt Kleve, Niklas Lembeck.

Die Gefahrenstelle am Fußweg sei  bekannt und werde vom Verein durch eine bauliche Maßnahme bis spätestens Mitte November vom Wanderweg abgegrenzt, erklärt der Stadtsprecher. „Zusätzlich werden demnächst drei Hinweisschilder auf die Mountainbike-Strecke hinweisen“, sagt der Stadtsprecher. Beide Maßnahmen sichern Biker und Spaziergänger. Denn die Strecke fußläufig zu betreten, ist nicht ungefährlich.