Hochwasserschutz in Kleve Millionen-Projekt am Oraniendeich steht vor dem Abschluss

Kleve · Der Deichverband Xanten-Kleve hat das neue Altrhein-Schöpfwerk bei Griethausen in Betrieb genommen, bald werden die letzten Arbeiten am Oraniendeich verrichtet. In den nächsten Jahren warten weitere Großvorhaben.

Der Deichverband Xanten-Kleve hat im Bereich des Griethausener Altrheins kräftig investiert, etwa ins neue Schöpfwerk. In den nächsten Jahren warten weitere Großprojekte zum Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser.   

Der Deichverband Xanten-Kleve hat im Bereich des Griethausener Altrheins kräftig investiert, etwa ins neue Schöpfwerk. In den nächsten Jahren warten weitere Großprojekte zum Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser.  

Foto: Markus van Offern (mvo)

Das neue Schöpfwerk am Altrhein bei Griethausen zeigen Maximilian Pieper und Harald Rodiek gerne. Vollautomatisiert pumpt es Wasser über Druckleitungen mit einer Leistung von bis zu 1000 Litern pro Sekunde in den niedriger liegenden Rhein. Die knapp fünf Millionen Euro teure Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik. „Mit diesem Schöpfwerk haben wir technisch einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Pieper, seit 2020 Geschäftsführer des Deichverbands Xanten-Kleve. Seine Stelle als Fachbereichsleiter Technik übernahm Harald Rodiek. Heute feilen sie gemeinsam an Großprojekten, die die Bevölkerung vor Hochwasser schützen und die Gewässer in der Region unterhalten sollen.