Kleve Kumbrink (SPD) fordert Forstschreibung Stadtentwicklungskonzept

SPD-Anträge an den Rat : Kumbrink (SPD): Die Stadtentwicklung fortschreiben

Die Klever SPD-Fraktion stellt Anträge an den Klever Rat.

Michael Kumbrink, Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve, möchte wieder Zug in die Stadtentwicklung bringen. „Wir müssen das Stadtentwicklungskonzept von 2009 endlich fortschreiben, die Realität hat uns doch längst überholt“, sagt er. Das Leitbild des Stadtentwicklungskonzeptes müsse dringend im Dialog mit den Bürgern aktualisiert werden. „Da muss auch vieles auf den Prüfstand nach zehn Jahren“, sagt der SPD-Sprecher. Zumal das alte Stadtentwicklungskonzept seinen Fokus überwiegend auf der Entwicklung der Innenstadt hatte und die Hochschule im Hafen nur streifte. „Insbesondere sind die Themenfelder Stadtklima, Klimaschutz mit Blick auf die CO-2-Neutralität, Mobilität und die Entwicklungsmöglichkeiten der Ortsteile in den Fokus zu nehmen“, so Kumbrink. Das gelte vor allem auch für die Bildung von Quartieren und von Gewerbe-Clustern. Kumbrink wird das als Antrag für seine Fraktion an den Rat der Stadt Kleve stellen. „Wir werden das dann auch noch einmal vor dem Rat ausführlich mündlich begründen“, sagt der SPD-Politiker. Er möchte, dass die Fortschreibung sofort mit der Bereitstellung der Haushaltsmittel beginnen solle. Die sollen, beispielsweise für die Bürgerbeteiligung, für das Jahr 2020 in den Haushalt gestellt werden.

Das wird nicht einzige Antrag der Sozialdemokraten an den Rat sein, der am Mittwoch, 9. Oktober, im Rathaus tagen wird. Kumbrink will sich auch dem schon an Schilda erinnernden Parkplatz bei Siegfried Materborn widmen. Der sei seit Monaten fertig, dürfe aber nicht genutzt werden, weil der zuständige Landesbetrieb dort eine Abbiegespur verlangt. Deshalb stellt Kumbrink auch hier den Antrag für die Fraktion: „Die Stadtverwaltung wird beauftragt, eine den Richtlinien für die Anlage von Landstraßen entsprechende Zufahrt zum neuen Parkplatz des Sportzentrums Oberstadt an der Materborner Allee herzustellen“. Die nötigen Haushaltsmittel sollen im Haushalt 2020 eingestellt sein.

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