1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kleve: Klever Architekt André Lemmens es auf Titelseite von "Das Haus"

Kleve : Klever Architekt Lemmens auf der Titelseite

Eine der auflagenstärksten Bauzeiten, „Das Haus“, hat in seiner September-Ausgabe einen Bau des Klever Architekten Andre Lemmens auf der Titelseite.

Andre Lemmens sitzt an dem langen Tisch in seinem Büro mit Blick auf den Sommerdeich in Kleve-Kellen. Auf dem Tisch stehen Siedlungs-Modelle mit weißen Häuschen, sauber geordnet dazu die Planungs-Mappen, die der Klever in der Regel von seinen Projekten mach. Ob die Siedlung gebaut werden kann, ist noch offen. „Das Geschäft bleibt hart, auch wenn der Bau boomt“, sagt der Architekt. Vor allem, wenn man sich wie der Kellener auf moderne, individuelle Häuser konzentriert. Häuser, die für den Besitzer maßgeschneidert sind und die noch die Liebe zum Detail kennen. Wie das moderne Einfamilienhaus in Kleve mit kleinem Innehof, dessen Pläne auf dem Tisch ausgebreitet sind, weil es endlich die Baugenehmigung gab, so dass der Bau beginnen kann.

Jetzt hat es der Klever mit seinem Haus in Altkalkar im Schatten von St. Pankratius sogar auf die Titelseite einer der größten Bauzeitschriften Deutschlands geschafft. „Das Haus“, das auch an die Kunden der Bausparkasse LBS der Sparkassen geht und rund 1,5 Millionen Leser hat, präsentiert das Haus des Klever Planers in Kalkar als „urban und hochwertig, konsequent preiswert“ in seiner aktuellen September-Ausgabe.

Gemeint ist damit sein in Holzrahmenbau errichtetes Privat-Haus mit einer Klinkerfassade im Parterre. Die Nebengebäude und das Obergeschoss sind mit Weißtanne verkleidet. Innen Lemmens arbeitet mit maßgeschneiderten Einbauten, die viel Raum und klare Flächen in den Zimmern versprechen. Wobei sich im Inneren dieser Einbauschränke in der Regel ein Korpus von Ikea versteckt, verrät Lemmens. Vor allem brauche man als Architekt Handwerker, auf die man sich verlassen können, die in der Lage sind, die Ideen, der er zu Papier bringt, auch umzusetzen, sagt er.

Als das Haus 2012 gebaut wurde, lagen die Nettobaukosten (das sind die reinen Baukosten für das Haus, ohne Grundstückskosten oder Nebenkosten wie Honorare und Gebühren) für den Bau noch bei 1200 Euro pro Quadratmeter. „Das schaffen wir heute nicht mehr“, sagt der Planer. Auch eine Folge des Baubooms. „Die Baukosten sind so gestiegen in letzter Zeit, dass ein Haus wie unseres jetzt bei rund 2000 Euro Baukosten pro Quadratmeter liegt“, erklärt er. 1700 Euro netto pro Quadratmeter erreiche man heute zwar auch, aber nur noch mit einfachen Ausführungen.