Kleve Kita Regenbogen im neuen Haus an der Stadionstraße

Kleve: Kindertagesstätte an der Stadionstraße : Kita-„Regenbogen“ feiert das neue Haus

Kindertagesstätte an der Stadionstraße wurde mit einem fest offiziell eröffnet.

Im Juli 2017 war der erste Spatenstich: Die Bauarbeiten an der integrativen Kindertagesstätte Regenbogen in Kleve an der Stadionstraße konnten beginnen. Sie sollten die Räume in der alten Schlachthausvilla, wo die Kindertagesstätte vor allem mit dem unverwechselbaren Charme des Hauses aus der Gründerzeit warb. Denn letztlich waren die über mehrere Etagen verteilten Räume der Villa nicht optimal für eine integrative Kindertagesstätte.

„Die alten Räumlichkeiten waren nicht mehr barrierefrei“, sagt Sebastian Eul, Leiter der Kita. Deshalb gab es den modernen Neubau mit großen Fenstern, viel Licht und komplett barrierefrei. Der schicke Neubau liegt in Sichtweise der alten Villa, deren Charme leider nicht von ihrem neuen Besitzer (laut Baugenehmigung aus Kranenburg) erkannt wurde – sie dient jetzt als Heim für Leiharbeiter aus den Niederlanden.

Die neuen Räumlichkeiten wurden jetzt mit einem offiziellen Festakt eröffnet. Hierzu gab es ein buntes Rahmenprogramm, bei dem auch ein Märchenfest für die Kinder gefeiert wurde. „Wir freuen uns, dass wir uns jetzt wieder voll und ganz auf das pädagogische Arbeiten konzentrieren können“, sagt Eul: „Dass wir die Räumlichkeiten jetzt so nutzen können, ist ein echter Meilenstein für uns.“

Ein besonderer Höhepunkt war auch der Besuch von Gertrud van Weelden, die die Gründung der Kita initiiert hatte. Bei der Eröffnung wurde schnell deutlich, dass dank der modern gestalteten Räume jetzt ein zukunftsorientiertes Arbeiten ermöglicht wird. „Die Kita ist jetzt sehr lichtdurchflutet, im oberen Geschoss haben wir eine neue Turnhalle“, sagt Eul. Und: „Das Grundstück ist sehr großzügig. Wir freuen uns über den großen Außenbereich, in dem die Kinder barrierefrei spielen können. Dieser Bereich ist auf dem absolut neuesten Stand.“

Ein besonderer Bestandteil ist auch der sogenannte „Snoezel-Raum“, der auch ein Bällebad beinhaltet und in dem therapeutische Übungen durchgeführt werden können. Auch diesen konnten die Besucher am Sonntag bestaunen. Am Nachmittag gab es dann ein märchenhaftes Programm. So traten als Rapunzel, Frau Holle und Hänsel und Gretel verkleidete Personen auf. Es gab einen Bewegungsparcours, in dem die Kinder von einem Trampolin aus Äpfel pflücken konnten und in dem Wasserbomben zum Einsatz kamen. „Wir möchten mit diesen Inhalten auch die Werte vermitteln, die in Märchen geschildert werden“, erklärt Eul.

Allen Beteiligten war die Freude anzumerken, mit der sie bei den Spielen dabei waren. Und, das wurde deutlich, auch in den kommenden Jahren ermöglichen die Räumlichkeiten beste Voraussetzungen für die insgesamt 30 Kinder in den beiden Gruppen.

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