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Kleve: Heimatpreis für das Wildgehege Reichswalde

Engagement in Kleve : Heimatpreis fürs Wildgehege Reichswalde

Im Jahr 2021 wird der Preis an drei Einrichtungen aus dem Stadtgebiet vergeben. Den ersten Preis bekommt der Verein „Wildgehege Reichswalde“.

(mgr) Insgesamt vergibt die Stadt Kleve 7000 Euro für den Heimatpreis, davon kommen 2000 Euro von der Stadt Kleve, 5000 Euro sind Fördermittel. In der Regel wird der Heimatpreis gesplittet: Es gibt einen ersten Preis mit 3000 Euro, einen zweiten mit 2500 Euro und einen dritten mit 1500 Euro. Im Jahr 2021 wird der Preis wieder an drei Einrichtungen aus dem Stadtgebiet vergeben, die alle in Ortsteile gehen. Den ersten Preis bekommt der Verein „Wildgehege Reichswalde“. Der zweite geht an den Heimat- und Verkehrsverein 1969 Donsbrüggen und schließlich der dritte an den Musikverein Bimmen.

Die entsprechenden Begründungen zur Vergabe der Preise werden mündlich mit der Übergabe der Urkunden verlesen, die Preisträger müssen sich im Zuge dessen einem Wettbewerb auf Landesebene stellen, so Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing in der Vorlage zur Sitzung des Rates am kommenden Mittwoch, 3. November, 17 Uhr in der Stadthalle Kleve. Dort ist die Vergabe des Heimatpreises gleich der erste Punkt auf der vergleichsweise kurzen Tagesordnung des Rates. Gemäß den Richtlinien zur Verleihung des „Heimat-Preises“ dürfen Preisträger in den nächsten drei Jahren nicht erneut mit dem Heimat-Preis ausgezeichnet werden,

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Der jetzt zu vergebene Preis ist der dritte Heimatpreis, den die  Stadt ausgelobt hat, nachdem im Mai 2019 beschlossen wurde, einen solchen Preis tatsächlich zu vergeben. „Für den diesjährigen Heimat-Preis wurden 14 Vorschläge eingereicht. Wie auch mit den Verleihungen im Jahr 2019 und 2020 hat das Preisgericht beschlossen, den Heimat-Preis mit einem ersten, zweiten und dritten Platz zu vergeben“, erklärt Gebing in der Vorlage zum Rat. Nach intensiver Beratung des Preisgerichtes sei man sich über die Vergabe einig geworden.

Das Wildgehege liegt bei Ortsausfahrt aus Kleve rechter Hand neben der Grunewaldstraße in einem kleinen Waldstück. Der Verein hat rund 200 Mitglieder. 18 Schafe und Ziegen leben im Wildgehege, hinzu kommen drei Wildschweine und drei Rothirsche. Das von der Stadt gepachtete Waldstück ist dreigeteilt, das Rotwild braucht und hat den meisten Platz. Die Tiere stammen aus Tierparks, von Gnadenhöfen oder aus privaten Haltungen.