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Kleve: Goldschakal in Kranenburg nachgeweisen

Niederrhein : Goldschakal in Kranenburg nachgewiesen

Der „Wolf“, der im Verdacht stand, im September die Schafe im niederrheinischen Kranenburg gerissen zu haben, ist ein Goldschakal. Das bestätigte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV). Es ist der erste Nachweise eines Goldschakals (Canis aureus) für Nordrhein-Westfalen.

Erstmals ein Goldschakal in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen: Denn der „Wolf“, der im Verdacht stand, im September die Schafe im niederrheinischen Kranenburg gerissen zu haben, ist ein Goldschakal. Das bestätigte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV). Damit wird erstmals ein Goldschakals (Canis aureus) für Nordrhein-Westfalen nachgewiesen, so das LANUV. Es handelt sich um einen männlichen Goldschakal, der im August 2020 zunächst in Mülheim an der Ruhr nachgewiesen wurde und im September nahe der niederländischen Grenze erneut genetisch erfasst werden konnte, teilte das LANUV jetzt mit.

Das erste Mal riss der Schakal am 18. August auf einer Weide in Mülheim an der Ruhr ein Schaf. „Die genetischen Untersuchungen durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen kamen jetzt zu dem Ergebnis, dass das Schaf durch einen männlichen Goldschakal getötet wurde“, so ein Sprecher der LANUV. Ihm sei die Kennung GG010m zugewiesen worden. Zwei am Vortag auf dieser Weide ums Leben gekommene Schafe sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Schakal GG010 zuzuschreiben. Eine genetische Beprobung war aufgrund der bereits erfolgten Tierkörperbeseitigung nicht mehr möglich, wenig später wurde er mit einer Wildkamera erfasst. Die genetischen Untersuchungen durch das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen belegen ganz aktuell, dass auch die Kranenburger Schafe durch den männlichen Goldschakal mit der Kennung GG010m getötet wurden.

(mgr)