1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kleve: Gesamtschüler erhielten intensiven Schauspielkurs

Preis für Wettbewerb : Intensiv-Schauspielkurs für Gesamtschüler in Kleve

Als Preis für einen Sieg im Landeswettbewerb gab es nun Tipps von Profi Christopher Hustert. An der Gesamtschule am Forstgarten arbeitete er zwei Tage lang konzentriert mit den Schülern.

(RP) „Ich bin euer Preis!“ Mit diesen Worten begrüßte Schauspieler Christopher Hustert die erwartungsvollen Neuntklässler des Kurses „Darstellen und Gestalten“ der Gesamtschule am Forstgarten. Darstellen und Gestalten, das ist viel mehr als eine Schauspiel-AG, es ist ein eigenes Unterrichtsfach. An Gesamtschulen hat es sogar fast den Status eines Hauptfaches. Es steht damit neben anderen Wahlpflichtangeboten, wie Fremdsprachen, Technik, Hauswirtschaft und Naturwissenschaft. Es wird dreistündig pro Woche unterrichtet und neben der Bühnenleistung zählen auch theoretische Kenntnisse und Klassenarbeiten. Schüler wählen es ab dem Jahrgang 7 für vier Schuljahre. Höhepunkt ist die jährliche Aufführung „Bühne frei“, quasi als Leistungsschau der Kurse aller Jahrgänge.

Auf den 9er-Kurs wartete aber nun noch ein weiterer Höhepunkt. Dem zweitägigen Schauspiel-Intensiv-Training war eine Bewerbung beim Landes-Schultheater vorausgegangen. In seinem Bewerbungsvideo hatte der Kurs gezeigt, was ihn auszeichnet: die Verschiedenheit. Die Wettbewerbsleitung war überzeugt, der Jubel über den ersten Platz groß.

  • Emmie (12) und ihre Klassenkameraden haben
    Weiterführende Schulen in Hilden und Haan : Gesamtschule Haan: Junge Schule mit vielen Angeboten
  • Die Parkour-Truppe beeindruckte die Gäste im
    Vorstellung in Kleve : Junge Sportler der Move-Factory zeigten ihr Können
  • Erstmals erscheint ein Jahrbuch der Gesamtschule
    Schulleben in der Wallfahrtsstadt : Gesamtschule Kevelaer hat erstmals ein Jahrbuch

Sitzen war dann für die 20 Schüler beim Intensiv-Schauspieltraining nicht lange angesagt: Schon zum Einstieg gab es komplexe Sprech- und Bewegungsübungen. Christopher Hustert  forderte von allen höchste Konzentration und hatte auch gleich Tipps parat: Was am einfachsten aussieht, ist oft am schwersten. Es geht darum, das Gegenüber anzusehen und genau zu beobachten. So ist auch später auf der Bühne eine stimmige Interaktion möglich. Hustert nutzte die Diversität des Kurses bei seinem Coaching. Aus von den Schüler erdachten improvisierten Szenen soll nach und nach ein Stück entstehen. Aber bis zur Aufführung im Rahmen der Bühne-Frei-Veranstaltung im Juni 2022 ist ja noch viel Zeit.

Monika Friese, Kursleiterin und Lehrerin für Darstellen und Gestalten, freute sich über den Impuls von außen: „Das waren zwei intensive Tage mit einem talentierten Kurs. Neben großer Spielfreude, kommt auch immer mehr Handwerk dazu. Das Publikum darf sich auf eine besondere Veranstaltung freuen.“

(RÜ)