Kleve: Gastroszene am Opschlag wächst mit Venga

Kleve: Gastroszene am Opschlag wächst mit Venga

Am Freitag öffnet die neue Gastronomie auf 400 Quadratmetern mit bis zu 200 Plätzen.

Die Kneipenszene am Klever Opschlag wird ab Freitag noch mal größer: Dann eröffnet im Gebäude-Komplex des neuen Rilano-Hotels das "Venga". Mit 150 bis 200 Plätzen gehört die Ganztags-Gastronomie nicht gerade zu den kleinen Kneipen an der Ecke. Im Gegenteil: Der dreiseitig verglaste Raum mit Panorama-Blick auf den Opschlag wird von einer großen Theke mit Bar beherrscht. Sieben Biersorten, Cocktails und Säfte sollen hier Freitag ab 18 Uhr über den Tresen gehen. 50 Quadratmeter hat der Thekenbereich in dem 400 Quadratmeter umfassenden Gastraum. Mit Abstellräumen und Küche bewirtschaft "Venga" 650 Quadratmeter Fläche.

Die Inhaberin Michaela Dahn will mit ihrem bis jetzt in Kempen bei Krefeld erprobten Konzept alles unter einem Dach bieten: von der "handgemachten" Gastronomie über das klassische Café bis zu Bar und Disco. Venga eröffnet dann morgens um 9 Uhr zum Frühstück, es geht fließend in den Mittagstisch über mit Angeboten ab 6,90 Euro und Essen a la carte. Für die Mittagsangebote schielt sie beispielsweise auf die Volksbank-Baustelle gegenüber: "Wenn die Bank erst einmal eröffnet ist, werden viele Mitarbeiter einen Mittagstisch suchen", sagt sie.

Nachmittags ist Kaffee und Kuchen angesagt. Und am Abend dann wieder Essen á la carte mit einer Spannbreite vom "Lammkarree bis zum Burger und Pizza", wie Michaela Dahn voller Stolz erklärt. Am Abend möchte sie auch Studenten und jüngeres Publikum zum Cocktail und zum Tanz locken. "Wir bieten ,open end' - das geht in Kempen auch schon mal bis in den frühen Morgen", sagt die Inhaberin. Dann serviert die Bar ihre Cocktails und in einer Ecke glitzert eine Disco-Kugel. "Wir werden auch Events mit Tanz bieten. Und das nicht nur Karneval und Silvester", verspricht die Inhaberin.

Dahn sieht entsprechendes Potenzial in Kleve, tagsüber sei die Stadt gut besucht, davon möchte sie einen Teil auch abends in die City locken. Das Publikum wäre ja da, sagt sie nicht nur mit Blick auf die Studenten. Auch am Eröffnungstag soll der DJ auflegen. Aber zuerst im Hintergrund. "Wenn dann später getanzt wird - umso besser", sagt Dahn.

(rp)
Mehr von RP ONLINE