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Kleve: es gibt Streit um OK und FFF im Ausschuss

Lokalpolitik : Streit um OK und FFF im Ausschuss

Fridays-for-Future-Vorstand fühlt sich nicht von Grüne und Maja Marbach vertreten. Es geht um einen Platz im Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz.

Offene Klever und Fridays for Future (FFF) fühlen sich in der Diskussion um sachkundige Einwohner im Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz missverstanden. „Wir haben versucht, einen unabhängigen, nicht von einer politischen Partei getragenen Platz für FFF in den Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz zu tragen und es so Klever Mitgliedern der Organisation zu ermöglichen, in diesem Ausschuss zu sitzen“, sagt Marco Hendricks, Sprecher der Fraktion der Offenen Klever. Dazu sei der sachkundige Einwohner, wenn auch nicht stimmberechtigt, eine Möglichkeit, junge Menschen in die Politik zu bekommen.

Der Vorstand von FFF kritisiert, dass gesagt worden sei, FFF bekomme durch Maja Marbach von den Grünen im Stadtrat eine Stimme, sogar stimmberechtigt. „Dem ist nicht so. Weder die Grünen noch Frau Marbach vertreten FFF Kleve. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen FFF Kleve und Frau Marbach waren sich beide Seiten darüber einig, dass Frau Marbach die Idee von Fridays for Future vertritt, allerdings nicht stellvertretend für Fridays for Future im Rat sitzt“, so die Argumentation vom FFF-Vorstand. Hedwig Meyer-Wilmes (Grüne) stellt klar, dass an keiner Stelle davon gesprochen worden sei, dass Maja Marbach FFF vertrete. Aber: „Fakt ist, dass wir mehrere Personen in unserem Ortsverband haben, die auch bei FFF engagiert sind und sich dann bei den Grünen eingeschrieben haben. Zwei Mitglieder der Grünen sind auch Sprecherinnen der FFF Kleve gewesen“, sagt Meyer-Wilmes. Sicher hätten die Grünen, die seit 40 Jahren für Klima und Umwelt stritten, von FFF profitiert, wie die rasant gestiegenen Mitgliedszahlen zeigen. Das zeige: „Die Ziele sind kompatibel und eben auch oft die Personen.“