Die Markierungen fehlen noch Neuer Fertigstellungstermin für die Klever Ringstraße in Sicht

Kleve · Die Klever Hauptverkehrsader sollte Ende November wieder freigegeben werden. Noch aber ist sie eine Baustelle. Die Stadt plant nun ein Provisorium, um zügig wieder Verkehr zuzulassen.

Auf der Ringstraße in Kleve müssen nur noch die Markierungen fertiggestellt werden.

Auf der Ringstraße in Kleve müssen nur noch die Markierungen fertiggestellt werden.

Foto: lukra

Die Klever Stadtverwaltung hatte gehofft, die Großbaustelle Ringstraße Ende November wieder freigeben zu können. Doch daraus wurde wie berichtet nichts. Zwar sind die neuen Kanäle verlegt und die Straßenarbeiten abgeschlossen. Doch es fehlen noch die Straßenmarkierungen, also die Fahrstreifenbegrenzung sowie die Radstreifen (1,65 Meter in beide Richtungen). Die Stadtspitze hatte der Lokalpolitik jüngst mitgeteilt, dass man auf eine trockene Woche hoffe, um diese Markierungen auftragen zu können. Doch weil die Trockenperiode nicht in Sicht ist, plant man im Rathaus nun um, wie der Technische Beigeordnete Christian Bomblat am Mittwochabend im Haupt- und Finanzausschuss erklärte. Er hatte zuvor Rücksprache mit dem Tiefbau-Fachbereichsleiter Bernhard Klockhaus gehalten.

„Die Ringstraße ist fertig, wir konnten bislang aber nicht die Markierungen aufbringen“, sagte Bomblat. Aber: „Das wird in der nächsten Woche voraussichtlich mit einer bestimmten Farbe passieren, die dann aber noch nicht die endgültige Markierung ist“, sagte Bomblat. So könnte die Ringstraße in der nächsten Woche wieder befahrbar sein. „Wir wollen die Ringstraße nun zügig freigeben“, sagte Bomblat. Zu einem späteren Zeitpunkt werde dann die endgültige Markierung aufgetragen, die dann für mehrere Jahre halten soll.

Zum Hintergrund: Seit August 2022 ist die Ringstraße, die sonst von 15.000 Autos pro Tag befahren wird, gesperrt, in ihrer kompletten Länge vom Kreuzungsbereich Ringstraße/Römerstraße/Stechbahn bis zum Kreuzungsbereich Ringstraße/Lindenallee. In den vergangenen Monaten hat die Stadt neue Kanäle verlegen lassen, getrennt für Regenwasser und Schmutzwasser. Im Rahmen der Sanierung wurde zudem der Verkehrsraum umgestaltet, etwa mit neuen Kreuzungspunkten. Auch die Bürgersteige und die Beleuchtung wurden erneuert.

Das im Vorfeld befürchtete Verkehrschaos in der Kreisstadt blieb aus.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort