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Kleve: Die Polizei beriet zu E-Bikes

Kreis Kleve : Polizei berät zu E-Bikes: „Ein Helm kann Leben retten“

Bei den praktischen Übungen erhielten Bürger Tipps und Hinweise für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Zudem schauten sich die Verkehrssicherheitsberater die Räder genauer an.

(RP) Die Zahl der E-Bike-Fahrer auf den Straßen des Kreises Kleve wächst – und damit auch die der Unfälle. Dementsprechend groß ist das Interesse an den Fahr- und Sicherheitstrainings für Pedelec- und E-Bikefahrende, die die Beamten der Verkehrsunfallprävention der Polizei regelmäßig anbieten. Zuletzt waren sie in Goch und Bedburg-Hau zu Gast. Gemeinsam mit der Verkehrswacht wurden der Schulhof der ehemaligen Hauptschule in Bedburg-Hau und das Gelände der Feuerwehr in Goch in geeignete Parcours-Strecken verwandelt. Bei den praktischen Übungen erhielten Bürger Tipps und Hinweise für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Zudem schauten sich die Verkehrssicherheitsberater die Räder genauer an und prüften Einstellungen wie etwa die von Lenker und Sitzhöhe für ein optimales Fahrgefühl.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Aktion im Rahmen des Tages der Verkehrssicherheit wieder viele interessierte Pedelec- und E-Bikefahrende erreichen konnten“, sagt Achim Jaspers, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde. „Denn leider hat uns das vergangene Wochenende auch wieder gezeigt, welche Unfallgefahren für Zweiradfahrende im Straßenverkehr bestehen“, sagt der Polizeirat. So war am Freitag eine 67-jährige Pedelec-Fahrerin von einem PKW erfasst und schwer verletzt worden. Ein Fahrradhelm verhinderte bei dem Unfall schlimmere Folgen. Auch ein Rennradfahrer, der am Sonntag in Emmerich-Elten gestürzt war, hatte Glück, dass er bei dem Unfall einen Helm trug: Mit dem Kopf war er auf einem Randstein am Fahrbahnrand aufgekommen. „Ein Helm kann Leben retten, wir empfehlen daher bei unseren Fahrtrainings, sich das schützende Zubehör anzuschaffen, wenn nicht schon geschehen“, sagt Achim Jaspers.

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Die Entwicklung der Unfallzahlen mit einer verdoppelten Zahl von verunglückten Pedelecfahrenden (65 im Jahr 2019, 133 im Jahr 2020) war zudem Anlass, die Sicherheit für Radfahrende mit und ohne Motorunterstützung in diesem Jahr zum Schwerpunkt zu machen. Deshalb seien auch die Verkehrssicherheitsberater froh, dass mit den sinkenden Infektionszahlen jetzt die Fahr- und Sicherheitstrainings wieder regelmäßig stattfinden können, so Jaspers.

Die nächsten Termine werden aktuell geplant und rechtzeitig über die Medien bekannt gegeben, wie es von der Polizei im Kreis Kleve heißt.

(RP)