Häuser auf Ackerflächen? Warum die Politik über ein geplantes Baugebiet in Kellen streitet

Kleve · Die Frage ist: Wie stark sollen die Ortsteile noch wachsen? Mehrere Fraktionen im Klever Stadtrat sehen den Flächenverbrauch in Kellen kritisch. Und es gibt ein weiteres Problem.

Junge Familien sollen bald in Kellen bauen können.

Junge Familien sollen bald in Kellen bauen können.

Foto: dpa/Jan Woitas

Bauen wird für viele zu einer finanziellen Herkulesaufgabe. Die Stadt Kleve sieht dennoch den Bedarf für neuen Wohnraum und plant daher, eine knapp 7000 Quadratmeter große Ackerfläche an der Straße Hooge Hurdt in Kellen zu einem Baugebiet zu machen. Vorgesehen sind in der Nähe des Friedhofs zwei Baufenster für Reihenhäuser mit maximal zwei Vollgeschossen, zudem drei Baufenster für die Errichtung von eingeschossigen Doppelhäusern. Die Gebäudehöhen sollen maximal 9,50 Meter beziehungsweise 9,25 Meter betragen.