1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve

Kleve: Die Genehmigung für KFC am Klever Ring wird kritisiert

Verkehrsgutachten : Genehmigung für KFC am Klever Ring steht in der Kritik

Grüne und Offene Klever werfen der Stadt vor, dass sie grünes Licht für den Bau der Filiale gegeben habe, obwohl noch kein Verkehrsgutachten vorliege.

Im Bauausschuss am Donnerstag hat die Genehmigung für das Schnellrestaurant Kentucky Fried Chicken (KFC) am Klever Ring (RP berichtete) Kritik hervorgerufen. Hannes Jaschinski (Grüne) zeigte sich irritiert darüber, dass die Stadt grünes Licht für die Errichtung einer KFC-Filiale neben dem Hagebau-Markt gegeben habe, obwohl das Ergebnis eines Verkehrsgutachtens noch nicht auf dem Tisch liege beziehungsweise der Politik vorgestellt worden sei.

Konkret ging es um eine Sitzung des Bauausschusses, bei der, wie sich aus der Niederschrift ergibt, seitens der Verwaltung erklärt worden war, dass ein Verkehrsgutachten für diesen Bereich überarbeitet werde, das den Fraktionen nach Fertigstellung zur Verfügung gestellt werden soll. In der Ratssitzung am 6. Oktober fragte Anne Fuchs (Offene Klever), wann das Verkehrsgutachten denn vorgestellt würde. Der technische Beigeordnete Jürgen Rauer entgegnete, dass er davon ausgehe, dass die Ergebnisse im nächsten Fachausschuss vorgestellt würden. Einen Tag nach der Ratssitzung, am 7. Oktober, kam dann die Genehmigung seitens der Stadt für die KFC-Filiale.

  • Die Bauarbeiten sind schon im Gange.
    Neben Hagebaumarkt : Schnellimbiss KFC eröffnet am Klever Ring
  • Die Werbung verrät es bereits: „New
    Modehaus zieht in die Fußgängerzone : Eröffnungstermin für „New Yorker“ in Kleve steht fest
  • Das Pannier-Gelände in der Klever Oberstadt.
    Auf dem Pannier-Gelände : Corona bremst die Quartiersentwicklung in Kleve aus

Anne Fuchs kritisiert im Bauausschuss am Donnerstag, dass „einfach Fakten geschaffen wurden“. Rauer entgegnete, dass das Verkehrsgutachten noch in Bearbeitung sei. Die Grünen kritisierten in einer Pressemitteilung am Tag nach der Sitzung die Verwaltung für ihre, so die Grünen, „intransparente Vorgehensweise“.