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Kleve: Der „Mini Pop Up Store“ hat geschlossen

Interview : Der „Mini Pop Up Store“ ist Geschichte

Der „Mini Pop Up Store“ des Autohauss Fett & Wirtz mitten in der Klever Fußgängerzone ist Geschichte.

Ein bislang einzigartiges Experiment hat ein Ende gefunden: Der „Mini Pop Up Store“, in dem das Autohaus Fett & Wirtz mitten in der Klever Fußgängerzone zwei Wagen der BWM-Marke ausgestellt und zum Verkauf angeboten hat, ist geschlossen. Wir haben mit Filialleiter Manfred Peters über seine Erfahrungen mit dem Autohaus auf Zeit gesprochen.

Warum wurde der Mini Pop Up Store geschlossen?

Manfred Peters Das war von vornhinein so angelegt. Schließlich handelt es sich bei einem Pop Up Store laut Definition um ein kurzfristiges und provisorisches Geschäft, das vorübergehend in leerstehenden Ladenlokalen betrieben wird. Ursprünglich wollten wir nur bis Ende 2019 bleiben, aber wir haben unsere Autos auch noch fast den ganzen Januar dort ausgestellt.

Wie lautet ihr Resümee?

Peters Aus reiner Verkäufersicht war der Pop Up Store nicht unbedingt ein großer Erfolg. Aber aus Marketingsicht war das ein regelrechter Coup.

Inwiefern?

Peters Es war nicht so, dass die Kunden in den Pop Up Store gekommen sind und dort direkt ein Auto bestellt haben. Aber sehr viele Menschen sind vor dem Schaufenster stehen geblieben und so auf die Minis aufmerksam geworden. Die Marke hat massiv gewonnen. Und der Standort Kleve im Gewerbegebiet an der Siemensstraße, der nicht gerade ideal gelegen ist und wenig Laufkundschaft hat, ebenfalls. Außerdem haben wir gerade in der Vorweihnachtszeit im Pop Up Store eine Menge Accessoires verkauft. Was den Marketing-Aspekt angeht, würde ich so etwas immer wieder machen.

Gibt es also schon Pläne für ein Nachfolgeprojekt gleicher Art?

Derzeit nicht. Aber wir lassen uns immer wieder etwas Neues einfallen, um im Gespräch zu bleiben.