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Kleve: Das Theater im Fluss soll eine

Theater im Fluss : Rat beschließt Zuschuss für Theater im Fluss

Kämmerer Haas erklärte, er werde die rund 9000 Euro für das zweite Halbjahr aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln für die Städtepartnerschaft finanzieren. Jährlich beträgt der Zuschuss für das Theater im Fluss dann ab 2021 rund 21.100 Euro.

Das Theater im Fluss bekommt für eine Verwaltungsstelle ab Sommer einen Zuschuss von der Stadt Kleve. Das beschloss der Rat der Stadt Kleve einstimmig. Auslöser waren Anträge der Grünen und der Offenen Klever, die die ursprünglich vom Theater selbst beantragte und wegen der Corona-Krise ins Stocken gekommene Unterstützung für die Einrichtung in der alten Pannier-Fabrik wieder auf die Tagesordnung brachten. Diese Fachkraft für Verwaltung und Bürokommunikation soll das Theater im Fluss bei der steigenden Arbeit der Projektentwicklung und damit verbundenen Drittmittelakquise unterstützen, hatte die Stadt schon früh die Bereitschaft signalisiert, das vor allem in der Jugendarbeit tätige Theater auch tatsächlich zu unterstützen. Die Arbeit des Theaters im Fluss werde sich durch die verstärkte Quartiersarbeit auf Kleve und auf Kinder und Jugendliche aus Kleve, fokussieren. Die Arbeit werde sich verstärkt im sozialen Bereich darstellen.

Doch mit der Haushaltssperre, die Kämmerer Willibrord Haas wegen der durch die Corona-Krise einbrechenden städtischen Einnahmen verhängte, hing die Finanzierung des Antrags in der Luft. Die Grünen versuchten in ihrem Antrag, wenigstens ab Oktober eine Finanzierung auf die Beine zustellen. Die Offenen Klever erklärten, die Mittel durch die nicht gebrauchten Reisekosten in Sachen Städtepartnerschaft zu finanzieren  oder sie aus den Verfügungsmitteln von Bürgermeisterin Sonja Northing nehmen zu wollen. Northing verwahrte sich dagegen, dass ihr Dritte vorschreiben wollten, wo diese städtischen Mittel für die Bürgermeisterin zu vergeben seien. Die CDU konstatierte im Rat, dass man den Zuschuss für das Theater trotz Corona stemmen könne, so Wolfgang Gebing (CDU). Haas erklärte, er werde die rund 9000 Euro für das zweite Halbjahr tatsächlich aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln für die Städtepartnerschaft finanzieren. Jährlich beträgt der Zuschuss für das Theater im Fluss dann ab 2021 rund 21.100 Euro.