Kleve: Das Sternbuschbad eröffnet zu Beginn der Sommerferien

Sternbuschbad : Freibad öffnet zu den Ferien

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien wird das Sternbuschbad zum Kombibad: Am 12. Juli wird der neue Freibadbereich eröffnet. Bis dahin soll der Rasen der Liegeflächen stark genug sein, den Andrang auszuhalten.

Die Natur braucht noch. Zu zart ist das Grün, das die Flächen unter den Bäumen, hinter den Hecken und an den Becken überzieht. Auch hat das Grün Lücken. Aber das Gras hat noch Zeit zu wachsen – denn das Freibad im Sternbusch wird erst am Freitag, 12, Juli eröffnet. Um 14 Uhr fällt der Startschuss dann für beide Bäder an dem Tag. Für das neue Hallenbad vorne im futuristisch-schrägen Kleid und für das Freibad mit den wunderbaren Liegewiesen auf der so sanft gewellten Landschaft. Den Termin präsentierte jetzt Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Hoffmann, nachdem die Arbeiten an dem 21-Millionen-Euro-Projekt Kombibad im Sternbusch Kleve jetzt abgeschlossen sind und der Rasen eingesät ist.

Bis dahin darf das Wasser in den Becken noch still vor sich glucksen, darf das benachbarte Gänsepärchen, so der Fuchs nicht kommt, noch über die Fläche streifen. Doch dann ist Schluss mit der Ruhe. „Das wird voll bei gutem Wetter“, sagt Jörg Cosar (CDU) beim Blick über das funkelnagelneue Freibad, das so still in der Maisonne liegt. Sollte das Wetter schön werden, wird der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Stadtwerke Kleve Recht behalten.

Zwar wurde die Wasserfläche des Freibades um knapp die Hälfte verkleinert, schrumpften das Springerbecken und vor allem das Nichtschwimmerbecken. Doch blieben immer noch 1265 Quadratmeter Wasserflächen im Außenbereich, hinzu kommen die 810 Quadratmeter Wasser im Hallenbad. Denn Freibad und Hallenbad sind im Sommer ein Kombibad – und man kann wechseln. Einziger Nachteil: Für Hallen- und Freibad gibt es in der Sommeröffnungszeit nur Tageskarten.

Ab Mai können sich die Schwimmer also irgendwo draußen auf den 40.000 Quadratmetern Wiesenfläche sonnen und trotzdem drinnen Schwimmen – wenn man gerne wärmeres Wasser möchte. Denn draußen wird das Wasser in den Edelstahlbecken des Mehrzweckbereich auf 25, im Nichtschwimmerbecken auf 26 Grad Celsius geheizt. Wer nach dem Sprung vom Einer, Dreier oder Fünfer aus dem vergleichsweise kalten 21 Grad des Springerbeckens klettert, kann sich dann schnell im 32 Grad Celsius warmen Außenbecken des Hallenbades aufwärmen...

Das Bad hat draußen trotz Verkleinerung einiges zu bieten: Drei 50-Meter-Bahnen blieben erhalten, daneben wirbelt ein Strömungskanal, es gibt eine Schwalldusche und Sprünge von noch bis zu fünf Metern Höhe sind möglich. Die berühmte „Theo-Brauer-Gedächtnis-Superwellenrutsche“ (so Rolf Hoffmann) von 18 Metern Länge ist natürlich noch da. Dazu kommt ein völlig neu gestalteter Kleinkindbereich mit Gummibelag, Wasserkanonen und einer ganzen Reihe weiterer Angebote – bis zum Spielplatz und einem Matschtisch. „Mit dem Kinderbereich haben wir uns besondere Mühe gemacht“, sagt Josef Gietemann (SPD), stellvertretender des Aufsichtsrats-Vorsitzender.

Josef Gietemann, Rolf Hoffmann, Jörg Cosar und Heinz Waskowiak, der als Bauleiter das Bad „hoch zog“. Foto: Markus van Offern (mvo)

Spielplätze gibt’s in der neuen Anlage auch für Großen: Für die, die Beachvolleyball spielen möchten, ein eigenes Geviert mit Netz und für die, die Fußball im Sand spielen möchten, eines mit Zaun drumherum. Das heißt heute dann Beach-Soccer-Platz. Kurz: der Sommer kann kommen. Kleve ist gerüstet.

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