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Kleve darf sich weiter Fairtrade-Stadt nennen

Für zwei Jahre : Kleve darf sich weiter Fairtrade-Stadt nennen

Kleve trägt für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Town“. Man erfülle alle fünf Kriterien der Kampagne. Am Samstag findet ein Aktionstag in der Klever Innenstadt statt.

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Kleve“, sagt Bürgermeister Wolfgang Gebing. „Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Dazu hat die Steuerungsgruppe ein Faires Cafè auf Zeit eingerichtet. Es befindet sich im Zentrum Kleves „An der Münze 12“, direkt gegenüber dem Clever Eistempel (siehe Bericht unten). Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Aktionstag am Samstag, 19. Juni: Mit dem Lastenrad, gleichzeitig Auftakt zum diesjährigen Stadtradeln,  geht es ab 10.30 Uhr mit dem Bürgermeister  zum Markt Linde. Auf dem Weg durch die Innenstadt werden Fairtrade-Bananen verteilt. Endpunkt ist der Stand des Eine-Welt-Ladens und das „Gefairt“, an dem fair hergestellte Kleidung verkauft wird.

Als Fairtrade-Town können sich Städte, kreisfreie Städte, Stadtbezirke, Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreise, Regionen, Inseln und Bundesländer bewerben. Die Teilnahme an der Fairtrade-Towns Kampagne ist kostenfrei. Für den Titel muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Jeder Bürger kann die Entwicklung seiner Stadt zur Fairtrade-Towns anstoßen. Die fünf Kriterien sind ein Ratsbeschluss, eine Steuerungsgruppe, es müssen sich Fairtrade-Produkte im Sortiment lokaler Händler finden, die Zivilgesellschaft muss eingebunden werden und schließlich soll auch Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden, um über die Aktion zu informieren.

(lukra)