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Kleve Bürger machen beim Konzept für den Verkehr mit

Mobilitätskonzept Kleve : Klever Verkehrskonzept: Online-Beteiligung läuft

Die Bürgerbeteiligung am neuen Verkehrskonzept für die Stadt Kleve läuft noch eine Woche. Bis haben über 300 Bürger Ideen, Anregungen und Verbesserungen abgegeben.

(mgr) Um die Verkehrsplanung in Kleve zu verbessern, wird ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Dazu sind die Klever Bürger gefragt, Anregungen, Ideen, Bedenken oder Lob für gelungene Umsetzungen zu machen. Die Bürger-Anregungen zu Autos und Fahrräder, Fußgänger sowie Busse und Bahnen sollen nämlich in das neue Verkehrs-Konzept einfließen. „Auf einer interaktiven Karte kann eingetragen werden, wo aus ganz persönlicher Sicht Verbesserungen in Kleve nötig oder wichtig sind oder wo bereits gute Lösungen gefunden wurden“, sagt Stadtsprecher Jörg Boltersdorf. Seit über zwei Wochen haben schon knapp 350 Bürger an dem interaktiven Austausch teilgenommen, so der Sprecher der Stadt.

Jeder Bürger, der sich über www.kleve.de auf die Internet-Seite der Stadt begibt und dort weiter unten auf die Online-Beteiligung klickt, kann dort kleine Buttons in den Klever Stadtplan setzen. Blaue für die Bemerkungen zum Fußgängerverkehr, grüne für die, die den Fahrradverkehr betreffen, lila-farbene für die Autofahrer, gelbe für den ÖPNV, den öffentlichen Personennahverkehr. Wer die einzelnen Buttons anklickt, erfährt auch, was Bürger angemerkt haben und kann das bestätigen oder verwerfen.

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Bis jetzt liest man, dass Autofahrer monieren, dass es auf dem Klever Ring zu Staus kommt, weil die Geradeaus-Spur zu kurz ist.  Von Radfahrern wird eine fehlende Radverkehrsanlage an der Ringstraße bemängelt – sie sei das Nadelöhr für die Radfahrer in Kleve. Fußgängern fehlen an vielen Stellen der Überblick in die Straße und überhaupt Querungshilfen wie Zebrastreifen. An der Hoffmannallee kommen sich ÖPNV und Radverkehr in die Quere. Lob gibt’s für breite Bürgersteige an der Lindenallee oder einige gute Querungshilfen für Radfahrer. Andererseits bemängeln Fahrradfahrer die Parkstreifen entlang der Hoffmannalle, wo man doch am eoc. parken könne. Das sind nur einige der vielen, vielen Beispiele auf der interaktiven Karte.

 „Bis jetzt wurden etwa 300 Mitteilungen zu konkreten Stellen in Kleve gemacht, davon auch viele, die von anderen ,geliked’ wurden, also Zustimmung finden“, erklärt Boltersdorf. Das Gros der Vorschläge kommt von Radfahrern, etwa 60 Prozent. Etwa 13 Prozent beziehen sich auf den Fußgängerverkehr, knapp ein Viertel auf den Kraftfahrzeugverkehr. Ziel des Mobilitätsentwicklungskonzepts sei die Entwicklung von konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität, erklärt Boltersdorf. Dazu sollen die Klever mit der Stadtverwaltung, den politischen Vertretern und den beauftragten Planern festlegen, wie sich die Mobilität in Kleve in den nächsten Jahren entwickeln soll.

Die Online-Beteiligung läuft noch bis zum 14. Juli 2021. www.kleve.de.