Kleve: Bernd Zevens trennt sich von den Rilano-Hotels

Lokale Wirtschaft : Bernd Zevens trennt sich vom Rilano-Hotelbetrieb

Der Klever Investor bleibt Eigentümer der Immobilien. Er will auch weitere Häuser bauen oder kaufen und mit der neuen Hotel-Gruppe zusammenarbeiten. Holger Behrens, Geschäftsführer der Rilano Gruppe, hält 40 Prozent der Anteile.

Die Klever Zevens-Gruppe gibt ihren Rilano-Hotelbetrieb auf: Wie die Gorgeous-Smiling-Hotel-Gruppe (GSH) meldet, übernimmt sie mit ihrer Tochter, der GS Star, 60 Prozent der Rilano Gruppe. Die GSH-Gruppe will auf ein Umsatzvolumen von mehr als 100 Millionen Euro kommen. Holger Behrens, Geschäftsführer der Rilano Gruppe, hält 40 Prozent der Anteile. Letztlich bleibt Investor Bernd Zevens den Häusern erhalten: Er bleibt Eigentümer der Immobilien in Kleve und Österreich und dem künftigen Rilano in Kevelaer. Er werde, so Bernd Zevens im Gespräch mit unserer Redaktion, auch weitere Hotels bauen oder kaufen und mit der neuen Hotelgruppe zusammenarbeiten.

Holger Behrens, der den Namen Rilano „erfand“, als die Tulip-Hotels Pleite gingen und das alte Hotel Cleve vakant war, erklärte, dass man dem Niederrhein als Hotel-Betreiber treu bleibe. „Zusätzlich prüfen wir einen weiteren Standort am Niederrhein“, so Behrens, der mit Bernd Zevens seit 2011 die Rilano-Kette gegründet und mit acht Häusern zu einer der erfolgreichsten Hotelgruppen-Neugründungen in Deutschland und Österreich gemacht hat. Das Markenportfolio von Rilano umfasst derzeit The Rilano Hotel, Rilano 24|7 sowie Rilano Resorts mit sieben Häusern in München, Hamburg, Kleve und Wolfenbüttel sowie das Kuhotel by Rilano in den Kitzbüheler Alpen. Als achtes Hotel eröffnet 2019 das Rilano 24|7 Kevelaer. „Unser Ziel ist, die Marke Rilano, die wir erworben haben, sowie die Marke Arthotel ANA im Drei- bis Vier-Sterne-Boutique-Segment zu etablieren und zu verbreiten. Dafür planen wir zusätzliche Hotelstandorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien“, sagt Andreas Erben von GSH.

Bernd Zevens, der kürzlich das Haus der Deutschen Bank in Kleve gekauft hat: „Es war immer mein Ziel, den Hotelbetrieb nach ein paar Jahren in andere Hände zu legen. Das Ziel ist jetzt erreicht!“