Kleve: Bebauungsplan für Zweifachsporthalle

Neubau am Gustav-Hoffmann-Stadion: Bebauungsplan soll Weg für neue Sporthalle ebnen

Im Bauausschuss hat Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer den ersten Schritt zur Realisierung der Halle vorgestellt.

Ein Parkplatz, ein Stück Straße, ein Fuß- und Radweg und eine große Fläche, auf der in naher Zukunft die neue Zweifachsporthalle für VfL Merkur Kleve und den Schulsport gebaut werden kann: Im Bauausschuss stellte jetzt Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer den ersten Schritt zur Realisierung der Halle vor, auf die alle so lange warten. Rauer betonte, man habe auf Beschluss des Rates diesen Standort ausgewählt und stelle jetzt als erstes die Pläne für die Offenlage eines neuen Bebauungsplanes vor, damit man eine saubere rechtliche Grundlage für den geplanten Bau habe.

Wie bei Sport-Sonderflächen üblich sei zunächst einmal nur die Fläche ausgezeichnet, in der die künftige Halle errichtet werden kann. Sobald aber das Gebäudemanagement Kleve (GSK) die Grundlagen und damit die Ausmaße für eine Zweifachsporthalle ermittelt habe, werde man auch den Bereich für die Halle enger umgrenzen, so der technische Beigeordnete. Bis dass der Plan in die Offenlage gehe, werde man auch noch das nötige Lärmschutzgutachten hinzufügen. Das sei, so Meike Rohwer vom Fachbereich Planen und Bauen, bereits in Auftrag gegeben. Man rechne, wenn alles gut geht, in vier bis sechs Wochen mit dem Gutachten. „Wenn wir den Plan der Bürgerschaft vorstellen, soll das Gutachten vorliegen“, so Rauer.

  • Kleve : Der Sport in Kleve wird umgebaut

Der Technische Beigeordnete möchte einen hieb- und stichfesten Bebauungsplan, da Nachbarn bereits Klagen angedroht hätten, sagte er im Bauausschuss. Dem hielt CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing vor, dass es bisher erst einen Einwand eines Anwohners gebe, der sich allein gegen die Parkplatzfläche richte und nicht gegen die Sporthalle dort. Wiltrud Schnütgen erklärte, dass diese Fläche schon jetzt bei manchen Veranstaltungen zu geparkt sei. Sie regte an, dort vielleicht einen „grünen“ Parkplatz zu bauen, eventuell mit Rasengittersteinen. Rauer nahm diese Anregung dankend an, verwies aber darauf, dass man zunächst noch nicht bei der Ausführungsplanung sei. Josef Gietemann beantragte für die SPD Fraktionsberatung. Auch mit dem Hinweis verbunden, dass ja, weil das Lärmschutzgutachten noch nicht vorliege, keine Eile geboten sei.

Die Schulgasse in Donsbrüggen soll in „Alte Schulgasse“ umbenannt werden. Das habe einen einfachen Grund, so Rauer: Es gibt zwei Schulgassen in Kleve und man möchte ausschließen, dass der Rettungsdienst zur falschen fährt.