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Kleve: Aussichtsturm stellt Winterprogramm vor

„Kultur und Genuss“ : So wird das Winterprogramm im Klever Aussichtsturm

„Kultur + Genuss“ wurden im Sommer rund um den Klever Aussichtsturm groß geschrieben. Und das soll auch im Winter so sein. Das versprechen die beiden Organisatoren Bruno Schmitz und Reinhard Berens für die kommenden Monate.

und zeichnen einen Strauß von Möglichkeiten auf, wie das kulturelle Leben an Kleves höchstem Punkt weitergehen soll. Doch zuerst starten Freitag Kochkünstler Louis und sein Team aus der Sommerpause: Dann ist das Restaurant zum Turm wieder Freitag und Samstag von 17 Uhr bis 23 Uhr geöffnet. „Kultur + Genuss“ eben, sagt Schmitz.

Die neuen Winterabende am Turm sollen „Kultur + Genuss“ bieten – die Kultur zum Selbstkostenpreis als Gemeingut-Projekt, sagen Schmitz und Berens. Vorgesehen sind Kulturveranstaltungen mit bis zu 60 Gästen. Dazu gibt es Häppchen und Bier oder Wein – von Louis oder vom Turm-Team kredenzt. Je nach Abend. „Das sprechen wir dann vorher ab“, erklären die beiden Organisatoren.

Starten soll der Winter am Turm zunächst mit einer Versammlung der Turm-Freunde, auf der man Ideen sammeln möchte, auf der man die Arbeit am Turm auf viele Schultern verteilen will. „Wir wollen, dass alle Spaß daran haben und viele ehrenamtlich helfen – so, wie wir das beim Kleinkunstverein Cinque machen“, sagt Schmitz. Denn: „Wir möchten auf den Winterveranstaltungen keine Gewinne erwirtschaften, wir wollen hier oben einen Ort etablieren, wo wir für alle, die dabei sein möchten, Abende organisieren und so eine Plattform für Dinge schaffen, die sonst so nicht stattfinden könnten“, erklärt Berens. Dennoch sind die Veranstaltungen relativ exklusiv: Es gibt nur maximal 60 Plätze.

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Zunächst denken Schmitz und Berens an ein Format, bei dem Personen eingeladen werden, die im öffentlichen Leben präsent sind, die man aber nicht als Mensch kennt und mit denen man im launigen Talk erzählen möchte. Daneben ist auch geplant, das neue Format von Ex-Moyland-Direktorin Bettina Paust und Peter Bothmann aus Wuppertal nach Kleve zu holen: Dann gibt’s „Beuys in Häppchen“ auch am Turm: Ein kleines Beuys-Menue mit kunsthistorischer Einordnung und Anekdoten. „Das wird wohl dann nicht nur an einemTag so sein – die Nachfrage ist schon jetzt groß“, sagt Berens. Der Termin steht aber noch nicht fest. Ebenso möchte man an einem Abend de Schreevel aus Emmerich einladen und Brände verkosten. Für einen Talk am Turm möchten die beiden Walther Heicks als ersten Brot-Sommelier einladen. Gesprochen haben sie auch schon mit Markus Gern, dem Schöpfer der Steinmännchen als potenziellen Gast.

Die Veranstaltungen sollen im 14-tägigen Rhythmus sonntags bis donnerstags organisiert werden. „Wir werden am Ende des Herbstes damit starten“, sagt Schmitz.