Kleve Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen liegen vor

Schulen in Kleve : Kisters-Realschule muss wieder Schüler abweisen

Die Karl Kisters Realschule und die Joseph Beuys Gesamtschule haben die meisten Anmeldungen

(mgr) Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Kleve liegen vor. Die Karl-Kisters-Realschule und die Joseph-Beuys-Gesamtschule haben die meisten Anmeldungen, die Zahlen der Gymnasien sind stabil. Dennoch werden sowohl das Klever Freiherr-vom-Stein-Gymnasium  als auch die Karl-Kisters-Realschule wieder Schüler abweisen müssen.

Die Zahlen im einzelnen: 147 Eltern haben ihre Kinder an der Karl-Kisters-Realschule angemeldet, davon 103 aus Kleve, 14 aus Kranenburg und 25 aus Bedburg-Hau sowie fünf aus anderen Gemeinden. „Wir sind angesichts der Zahlen froh, dass wir die Kisters Realschule verlässlich mit vier Zügen eingerichtet haben“, sagt Jörg Cosar, Ehrenvorsitzender der Stadtschulpflegschaft. Doch auch für die vier Eingangsklassen sind das zu viele Schüler, so dass die Schule Kinder wird abweisen müssen.

Das gleiche gilt für das Stein-Gymnasium: Hier haben sich 102 Schüler, davon 67 aus Kleve, 14 aus Kranenburg und 19 aus Bedburg-Hau sowie zwei aus anderen Kommunen angemeldet. Da die Schule nur dreizügig sein soll, wird wohl ein Dutzend Schüler ans Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG) wechseln müssen. Damit würden dort die vier Klassen voll werden, die genehmigt sind. Am KAG gab’s 106 Anmeldungen, 71 aus Kleve, 18 aus Kranenburg, 15 aus Bedburg-Hau und zwei aus sonstigen Kommunen.

Die Joseph Beuys Gesamtschule wird die Soll-Größen ihrer Eingangsklassen erreichen: Es meldeten 125 Eltern ihre Kinder an. 100 aus Kleve, fünf aus Kranenburg, 16 aus Bedburg-Hau und vier sonstige. Die Gesamtschule am Forstgarten hat 97 Anmeldungen, 62 aus Kleve, 24  aus Kranenburg, 8 aus Bedburg-Hau und drei sonstige.

Allerdings stehen noch 52 Anmeldungen aus. Die Gesamtzahl der Viertklässler in Kleve, Kranenburg und Bedburg-Hau betrage 629 Schüler. Davon haben sich bisher 577 angemeldet. Die noch fehlenden Anmeldungen werden mit den jeweiligen Grundschulen geklärt, so Jörg Boltersdorf, Sprecher der Stadt.