Taucher im Einsatz Angriff auf dem Hochschulgelände in Kleve – Person schwer verletzt

Update | Kleve · In Kleve ist es zu einem Angriff auf dem Hochschulgelände gekommen. Eine Person wurde schwer verletzt mit Stich- und Schnittwunden ins Krankenhaus eingeliefert. Am Abend waren Taucher im Einsatz.

 Die Polizei rückte zu einem Großeinsatz auf dem Campus der Hochschule in Kleve aus.

Die Polizei rückte zu einem Großeinsatz auf dem Campus der Hochschule in Kleve aus.

Foto: Ludwig Krause

Am Mittwochnachmittag brummte die Klever Unterstadt: Die Straßen waren voller Pendler, auf dem großen Parkplatz zwischen Rathaus und Hochschule wurde die Klever Kirmes aufgebaut. Bei sonnigem Wetter waren viele Menschen in der Fußgängerzone unterwegs. Da kam es, nur unweit entfernt, zu einem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften. Auf dem Gelände der Hochschule Rhein-Waal war es zu einem Angriff gekommen. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter lief auch noch Stunden nach der Tat. Bislang ist einiges unklar an dem Fall.

Wie Polizeisprecher Stefan Spaberg berichtete, war es gegen 14.20 Uhr zu einer Auseinandersetzung im Bereich von Gebäude 6 auf dem Klever Campus gekommen. In dem Haus, ungefähr zwischen Hochschulkran und Bistro, ist normalerweise die Fakultät Technik und Bionik untergebracht. Hier kam es offenbar zu dem Angriff, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Der 24-Jährige wurde mit Stich- und Schnittverletzungen von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Der Tatort war abgesperrt, auch Beamte mit Hund waren vor Ort. Taucher suchten am Abend nach der Tatwaffe im Spoykanal. Als sich die Lage etwas beruhigt hatte, kehrte schnell wieder das übliche Leben auf den Campus zurück. Studierende saßen auf den Wiesen und betrachteten die Arbeit der Einsatzkräfte von der Ferne.

„Wir fahnden nach dem Täter“, sagte Polizeisprecher Stefan Spaberg. Ob es sich bei den Beteiligten um Studierende handelt, könne man noch nicht sagen. Auch die Feuerwehr war mit massiven Kräften vor Ort, weil gleichzeitig zu dem Angriff offenbar auch ein Feueralarm auf dem Campusareal ausgelöst wurde. Ein Brand konnte dann vor Ort aber nicht festgestellt werden, die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.