Kleve: Kleiner Kirchentag in Kleve

Kleve: Kleiner Kirchentag in Kleve

Am 17. April stellen sich katholische und evangelische Institutionen aus dem diakonischen und sozialen Bereich auf der Kavarinerstraße vor. 19 Gruppierungen zeigen dort, wie sie sich für die Menschen in der Stadt einsetzen.

Aus dem Kreis Kleve haben sich bereits 800 Christen für die Fahrt zum Ökumenischen Kirchentag nach München angemeldet. Einen Kirchentag im Kleinen feiern die Evangelische Kirchengemeinde und das Dekanat Kleve bereits am 17. April – ebenfalls unter dem Motto der christlichen Großveranstaltung "Damit ihr Hoffnung habt". Dabei präsentieren sich soziale und diakonische Initiativen und Werke beider Konfessionen auf der Kavarinerstraße rund um die Unterstadtkirche in Kleve. "Wir haben diese ,Hoffnungsträger' eingeladen, ihre Arbeit vorzustellen", erklärt Kaplan Dietmar Heshe.

Bestärkung geben

Um 11.30 Uhr geht es unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Theo Brauer los. "Wir wollen einerseits sichtbar machen, was an Hoffnungsarbeit hier in Kleve geschieht, aber auch Bestärkung untereinander geben", sagt Pfarrerin Elisabeth Schell zum Hintergrund der Aktion. Dabei seien die angemeldeten Gruppen aber nur ein Ausschnitt der "Hoffnungsträger", die es hier in Kleve gibt.

Immerhin 19 Gruppierungen machen bei dem kleinen Kirchentag mit – wobei die zehn katholischen Kindergärten nur als eine Gruppe gezählt werden. Grob unterteilt hat der konfessionsübergreifende Arbeitskreis die Teilnehmer in vier Gruppen: 1. Caritas und Diakonie vor Ort, 2. Kinder und Familie, 3. Eine Welt, 4. Sterbende Begleiten. "Menschen lassen sich immer wieder von der Not anderer rühren und berühren", lobt Schell das große Repertoire an Hilfeleistungen. Und Kaplan Heshe hegt die Hoffnung: "Vielleicht lassen sich da auch noch neue ehrenamtliche ansprechen".

Und der kleine Kirchentag wird auch ein bisschen etwas von einem kleinen Stadtfest haben. Neben der Präsentation der sozialen und diakonischen Arbeit, die hier geleistet wird, gibt es auch was für Augen, Mund und Ohren. Um 12.30 Uhr beispielsweise wird die Arbeit einzelner Institutionen in Interview-Form vorgestellt – dazu reicht die Klosterpforte einen kleinen Imbiss. Im Laufe des Tages werden sowohl die Konga Quings vom Konrad-Adenauer-Gymnasium, als auch Last8 vom Freiherr vom Stein-Gymnasium und der Blechbläserkreis der Evangelischen Kirche spielen. Um 15.30 Uhr ist dann Schluss.

Jetzt hoffen die Mitglieder auf gutes Wetter – bei richtig schlechtem muss der Tag ausfallen – und zahlreiche gezielt kommende und zufällige Besucher.

(RP)