Kirmes in Kleve: Samstag geht der Spaß los

Volksfest : Klever Kirmes: Ab Samstag geht’s rund

73 Geschäfte warten ab dem 13. Juli auf die Besucher. Für jeden ist etwas dabei, von der dreistöckigen Geisterbahn übers Ponyreiten bis hin zur Über-Kopf-Schleuder. Eingeläutet wird der Rummel mit dem Schützenumzug.

Eines der größten Volksfeste am unteren Niederrhein steht in den Startlöchern: Am Samstag, 13. Juli, beginnt die Klever Kirmes. Neun Tage lang warten 73 Geschäfte auf Besucher aus nah und fern.

Eingeläutet wird die Kirmes mit dem großen Marsch der Schützen durch die Klever City. Der Umzug, der zum 15. Mal stattfindet, setzt sich am Samstag um 14,45 Uhr am Marktplatz Linde in Richtung Innenstadt in Bewegung. Es beteiligen sich elf Schützen- und sechs Musikvereine. Die Königspaare marschieren zur Großen Straße und, musikalisch begleitet vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Kleve und vom Spielmannszug Reichswalde, zum Paradeplatz des Museum Haus Koekkoek. Dort erfolgt die Abnahme der Parade; hierzu werden viele Bürger als Zuschauer erwartet. Die Ankunft des gesamten Schützenzugs auf der Festwiese gegenüber dem Kirmesgelände ist gegen 15.30 Uhr geplant.

Dann schlägt die Stunde von Bürgermeisterin Sonja Northing. Sie spricht ihre Grußworte, verteilt die Preise aus dem Stadtpokalschießen und wird anschließend, so gegen 16 Uhr, das erste Fass Bier anstechen. Währenddessen signalisieren Böllerschüsse den Beginn der Kirmes. Es folgen Freibier und die Happy Hour mit vergünstigten Preisen an allen Fahrgeschäften sowie das Schießen um den Bürgermeisterinnenpokal. „Dann werde ich mich bei allen Schaustellern bedanken, dass sie zur Klever Kirmes gekommen sind“, kündigt Northing an.

Gerne wären noch mehr zugelassen worden (es gab 572 Bewerbungen), doch das gibt der Kirmesplatz räumlich einfach nicht her. So besteht der Rummel nun aus sieben Fahrgeschäften, fünf Geschäften für Kinder, drei Spaß- und Unterhaltungsbetrieben, 14 Imbissbuden, sechs Ausschank-Betrieben und 38 sonstigen Ständen.

Ordnungsamtsleiter Ralph van Hoof gab beim Pressegespräch vorab einen kleinen Ausblick, worauf sich die Kirmesbesucher freuen dürfen. Da gibt es das 9-D-Action-Cinema, den Breakdancer (van Hoof: „ein Kultgeschäft“) und den „High Impress“ – eine sich drehende und hoch fahrende Scheibe (van Hoof: „nix für nach der Currywurst“). Zu den weiteren Höhepunkten gehört die Raupe, die mitsamt ihrem Verdeck für nostalgisches Kirmesflair sorgen soll, die „Crazy Mouse“ mit ihren drehenden Gondeln und das Fahrgeschäft „Die Verwandlung“, bei dem die Fahrgäste auf 130 km/h beschleunigt werden und dabei der vierfachen Erdanziehungskraft ausgesetzt sind. Die Geisterbahn (van Hoof: „Zombie-Geschäft“) ist drei Stockwerke hoch. Und das Pony-Karussell (van Hoof: „Die Tiere sehen alle glücklich aus) der Firma Kaiser ist auch wieder mit von der Partie.

Die Kirmes ist werktags von 14 Uhr bis mindestens 23.30 Uhr, sonntags ab 12 Uhr geöffnet. Am Dienstag, 16. Juli, ist ab 10 Uhr Kirmesgottesdienst am Autoscooter. Donnerstag ist Familientag mit ermäßigten Preisen. Am letzten Kirmes(sonn)tag beginnt der Tag um 12 Uhr mit dem Frühschoppen, es gibt reduzierte Preise. Und wie immer bildet das große Höhenfeuerwerk ab 23 Uhr, mit dem sich die Schausteller bei den Gästen bedanken, den krönenden Abschluss.

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