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Kalkar: Hönnepel wehrt sich weiter gegen zu viel Verkehr im Dorf

Demonstration : Hönnepel wehrt sich weiter gegen zu viel Verkehr im Dorf

Das Wunderland Kalkar hat derzeit wegen der Corona-Krise nicht viele Besucher. Dennoch beklagen Hönnepeler weiterhin Störungen durch den Verkehr in ihrem Wohndorf.

(nik) Sie geben nicht nach, denn eine dauerhafte Lösung des Problems steht ja noch aus: Am Wochenende fand erneut eine Demonstration zur Verkehrsberuhigung der Griether Straße durch die Interessengemeinschaft Griether Straße (IG) statt. Frank Winkelmolen, der Sprecher der IG, begrüßte die zu der Veranstaltung gekommenen Mitbürger. Die Coronaschutzbestimmungen und die damit verbundenen Abstandsregelungen wurden von den Teilnehmern konsequent eingehalten, so die Veranstalter. Die Demo fand zeitgleich mit der Baumesse im Wunderland statt, angesichts der unfreundlichen Witterung kamen diesmal allerdings nur gut 20 Bürger. „In Abstimmung mit der Kreispolizeibehörde wurde die Einfahrt während der einstündigen Demonstration in die Griether Straße für zehn Minuten gesperrt. Mit Unterstützung der Stadt Kalkar in Form von geeigneten Absperrungen konnte die Sperrung gefahrlos durchgeführt werden“, berichten die Akteure. Bei der zehnminütigen Sperrung habe ja der symbolische Charakter im Vordergrund gestanden. Einmal mehr stellten nach eigener Darstellung die Demonstranten den Unmut einiger Verkehrsteilnehmer fest. Von einigen hätten sie aber auch Verständnis erfahren.

Kurt Michelis als Sprecher der Gruppe sagt, dass „am jetzigen Punkt“ darum gehe, die Ergebnisse des geplanten Behördentisches abzuwarten und zu schauen, welche der vorgeschlagenen Maßnahmen der IG sich zukünftig realisieren und umsetzen lassen.