Kalkar: Einsatz für Behinderte mit Orden geehrt

Kalkar : Einsatz für Behinderte mit Orden geehrt

Einmal jährlich verwandelt sich der historische Ratssaal in Kalkar zu einer karnevalistischen Hochburg mit Prinzenpaaren und Gefolge, Sitzungspräsidenten und Karnevalsgesellschaften vom Niederrhein.

V. (Kreisverband Kleve), Förderverein der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und des Fördervereins des BetreuWo e.V." mit Sitz in Bedburg-Hau. Gerhard Fonck konnte unter anderem Landrat Wolfgang Spreen, die Landtagsabgeordneten Margret Vosseler und Dr. Günter Bergmann, die Bürgermeister aus Kleve, Bedburg-Hau und Uedem und die Vizebürgermeister aus Goch und Kranenburg begrüßen. Der Senat habe eine gute Wahl getroffen, denn seit der Gründung 1970 setze man sich unermüdlich und mit hoher Anstrengung dafür ein, die Arbeit der Dietrich-Bonhoeffer-Schule zu unterstützen und Betreutes Wohnen anzubieten, unterstrich der Bürgermeister.

In seiner Laudatio ging der Senatspräsident der KKG, Stephan Weber, auf das Ehrenamt ein und hieß die Ochsenordensträger, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Wolfgang Wachholz, von Herzen willkommen. Er nannte Aktivitäten, um das Spektrum der Unterstützung deutlich zu machen. Dabei reicht der Bogen des Fördervereins von der Bereitstellung eines Busses über die Durchführung einer Reittherapie bis zur Ausstattung eines Spielplatzes.

"Wir sagen an dieser Stelle Danke für das soziale Engagement, durch das das beschwerliche Leben vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsener etwas schöner, angenehmer und lebenswerter gestaltet wird", unterstrich der Senatspräsident. Humorvoll verband er das alte Kalkarer Karnevalslied "Wän wej ons mar ploge" mit der ehrenamtlichen Arbeit der 180 Mitglieder, die jetzt mit dem Ochsenorden ausgezeichnet wurden. Urkunde, Orden und Blumen waren die äußeren Zeichen dieser hohen Ehrung.

Landrat Spreen und Bürgermeister Driessen gratulierten dem 47. Ochsenordensträger mit herzlichen, persönlichen Worten. Vorsitzender Wolfgang Wachholz sagte tiefbewegt: "Ich betrachte diesen Orden als eine Wertschätzung unserer Arbeit, die wir so noch nicht erlebt haben." Und dann wurde in der Bürgerbegegnungsstätte fröhlich weiter gefeiert.

(RP)