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Kalkar Dendant Intveen übergab sein Amt und wurde verabschiedet

Verabschiedung Kalkarer Rendant : Johannes Intveen nicht mehr Rendant der Hellendornstiftung

Zu seiner Verabschiedung als Rendant der Hellendornstiftung legte Johannes Intveen aus Kellen seine neunzehnte Jahresrechnung vor und wurde mit viel Dank und einer kleinen Feierstunde in Kalkar verabschiedet.

Pfarrer Alois van Doornick feierte mit ihm und seiner Ehefrau eine Dankmesse in der Pfarre und hatte ein Nachmittagsprogramm mit einigen Führungen und Besuchen vorbereitet.

Im Kalkarer Pfarrhaus kam der Stiftungsvorstand zum letzten Mal mit Johannes Intveen zusammen. Zudem übergab dieser Siegel und ein eigens gebundenes Protokollbuch der vergangenen Jahre an den vom Vorstand neu eingesetzten Rendanten, Erich Thanisch.

Die heutige Hellendornstiftung versorgt nicht mehr freitags nach den Messen in Wissel oder samstags nach den Ämtern in Griethausen mit Brot die „Armen jenseits des fünfzigsten Lebensjahres“, wie im 18. Jahrhundert für die Stiftung festgeschrieben. In der langen Rendantenzeit von Johannes Intveen wurde die Satzung nicht zum ersten Mal an heutige Zeiten und an die sozialen Aufgaben der Pfarrgemeinden angepasst. Heute sind die Pfarrer von Kalkar und Kellen als Rechtsnachfolger sowie je zwei sachkundige Kirchenvorstandsvertreter mit der jährlichen Rechnungslegung des versierten Rendanten befasst. Mancher Notlage kann so begegnet, mancher jungen Familie ein Zuschuss gewährt oder der Einzelfallhilfe kurzfristig gedient werden. Der Stiftungsvorstand blickte mit Johannes Intveen auf seine professionelle Arbeit zurück. Gern erinnert dieser sich an die vielen Pastöre aus der Zeit seit 2001 in Griethausen und Kellen sowie Wissel und Kalkar und weiß manche Story zu erzählen.

Der lange Jahre in vielen Vereinen agil tätige Johannes Intveen darf nun altersgerecht mit Zufriedenheit auf eine Arbeit zurückschauen, die vielen Menschen der Region ohne Aufsehens spürbar gedient hat und nun zukunftsfähig weiter dienen kann.