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K3-Sperrung in Kleve: Anwohner in Düffelward und Keeken sind jetzt zufrieden

Bürgermonitor : K3-Sperrung: Anwohner zufrieden

Unternehmer in Keeken und Düffelward freuen sich über Hilfe von Kreis und Stadt. Nach heftigen Beschwerden einer Bürgerinitiative sei sehr schnell und unkopliziert reagiert worden.

Nach dem schwierigen Start der Baustelle Kreisstraße 3 sind die ortsansässigen Unternehmer zwischen Düffelward und Kleve nun voll zufrieden. „Wir wollen der bauausführenden Firma, der Kreis Kleve Bauverwaltungs GmbH (KKB) und der Stadt Kleve ein großes Kompliment aussprechen“, sagt Frederik Reymer von der „Bürgerinitiative K3“. Alle drei Verfahrensbeteiligten seien, nachdem es massiven Protest gegen die Ausführung die Straßensperrung gegeben hatte (RP berichtete), auf die Anwohner zugegangen und hätten ihnen geholfen sowie „Unstimmigkeiten beseitigt“, so Reymer.

Der Hintergrund: Die Klever Straße (K 3) wird zwischen Düffelward und Keeken saniert. Dafür wird die Straße für die Dauer von mindestens drei Monaten (bis Ende September) voll gesperrt. Die ansässigen Unternehmer wurden von der KKB als Auftraggeberin der Maßnahme darüber zunächst nicht informiert, sie erfuhren aus der RP davon. Darauf schlossen sie sich zur „Bürgerinitiative K3“ zusammen und brachten ihre Einwände vor: Gastronomen befürchteten einen drastischen Rückgang an Gästen, Landwirte beklagten, dass Milchlaster, Futterwagen und Co. ihre Höfe nicht erreichen können. Dann folgten Krisengespräche.

Inzwischen seien alle Bedenken ausgeräumt und die Probleme beseitigt, sagt Reymer. So habe die KKB in Zusammenarbeit mit der Bauunternehmung Maas und dem Ordnungsamt der Stadt Kleve die Verkehrsführung optimiert. „Das funktioniert jetzt sehr gut“, sagt er. Auch die Interessen der Landwirte und Gastronomie-Betreiber seien nun gewahrt. „Speziell bei der Beschilderung, wie Autofahrer die Cafés und Restaurants erreichen können, sind die Gastronomen sehr gut unterstützt worden.“ Die Bürgerinitiative habe nach kurzer Zeit durchweg positive Resonanz erhalten. „Wir freuen uns auf einen weiteren positiven Projektverlauf, über die nun sehr gute Kommunikation und hoffen auf eine erfolgreiche Fertigstellung in drei Monaten“, sagt Reymer.

Er betont: „Nun liegt es an den Anwohnern, ein positives und umgängliches Miteinander zu pflegen.“ Denn diese hielten sich nicht immer an die aktuell geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie andere Vorgaben. „Das muss sich ändern, sonst wird die Baustelle am Ende doch noch voll gesperrt“, sagt Reymer.