Polit-Knall im Kreis Kleve Das sagen die Jusos zum CDU-Wechsel ihres Ex-Vorsitzenden

Kreis Kleve · Nach dem plötzlichen Parteiaustritt ihres Vorsitzenden Christian Heinen wollen die Jusos im Kreis Kleve ihre Vorstandswahlen vorziehen. Der 18-Jährige war zur CDU gewechselt – auch dazu äußern sich die Jusos.

Gruppenbild aus vergangenen Tagen: Christian Heinen (rechts) ist nicht mehr Juso-Vorsitzender. Luisa Weimer (Mitte) übernimmt die Geschäfte.

Gruppenbild aus vergangenen Tagen: Christian Heinen (rechts) ist nicht mehr Juso-Vorsitzender. Luisa Weimer (Mitte) übernimmt die Geschäfte.

Foto: Jakob Tauchmann

Nach dem plötzlichen Austritt von Christian Heinen möchte der Vorstand der Jusos im Kreis Kleve die Vorstandswahlen vorziehen. „Turnusmäßig haben wir immer im März gewählt, aber nächstes Jahr möchten wir den neuen Vorstand bereits im Januar wählen, um voller Tatendrang in das neue Jahr zu starten", sagt Luisa Weimer, die bis auf Weiteres die Geschäfte der Jusos in Kleve übernimmt.

Der Vorstand agiere äußerst geschlossen, betonen die Jusos in einer Mitteilung. Man habe auch potenzielle Neumitglieder, die Interesse daran zeigen würden, einen Vorstand mitzugestalten. „Darüber freuen wir uns natürlich sehr."

Am 12. November soll es zudem eine Mitgliederversammlung der Jusos geben, bei der die Pläne und Wünsche der Mitglieder für das neue Jahr gesammelt werden. „Ein Teil des Dialogs wird die politische Bildung im Kreis Kleve sein. Wenn junge Menschen keinen inhaltlichen Unterschied zwischen CDU und SPD erkennen, die Partei nach Lust und Laune wechseln, dann sorgt es uns sehr, wie es um die politische Bildung im Kreis Kleve steht. Da scheint es dringenden Nachholbedarf zu geben.“

(lukra)