„Keine Kunststücke“ Jetzt ermahnt die Polizei auch Motorrad-Poser im Kreis Kleve

Kreis Kleve · Die Polizei im Kreis Kleve ermahnt zum Start in die Zweirad-Saison alle Verkehrsbeteiligten. Und sie macht deutlich: Nicht nur bei Autofahrern macht sich Poser-Gehabe breit.

Hunderte Autos bei Car-Freitag in Goch
18 Bilder

Hunderte Autos bei Car-Freitag in Goch

18 Bilder
Foto: dpa/Christoph Reichwein

Der Frühling ist da und mit den stetig steigenden Temperaturen steigt auch die Anzahl der Verkehrsteilnehmenden auf zwei Rädern: Fahrrad und Pedelec oder Motorrad. Und alle Verkehrsteilnehmer verbindet die Pflicht sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten. „Wir wünschen allen Zweiradfahrenden einen schönen Start in die Saison, viele schöne Touren und hoffen auf gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. Sicher an Ziel kommen möchten schließlich alle Verkehrsteilnehmenden“, heißt es von der Polizei.

Auch die Anzahl der Motorradfahrern wird in den kommenden Wochen und Monaten wieder zunehmen. Neben den Regeln, die grundsätzlich auch für Autofahrer gelten, muss außerdem ein Schutzhelm getragen werden. Aus Sicht der Polizei ist das Tragen geeigneter Schutzkleidung zu empfehlen, auch wenn dazu keine Pflicht besteht. „Parken Sie Ihr Bike nicht auf Gehwegen – ein Bußgeld von mindestens 55 Euro droht! Und, da es auch immer wieder beobachtet wird: behalten Sie während der Fahrt beide Reifen auf der Straße (keine Kunststücke) und mäßigen Sie sich beim Beschleunigen (kein Posen)“, heißt es von der Polizei.

Speziell für Radfahrer gelte die Verpflichtung zur Nutzung von durch Verkehrszeichen ausgewiesenen Radwegen. Auch die Fahrtrichtung spiele eine wichtige Rolle: Gibt es Radwege auf beiden Seiten, ist der in Fahrtrichtung rechts für sie vorgesehen. Für sogenannte „Geisterradler“, die entgegen der Fahrtrichtung fahren, ist ein Verwarnungsgeld in Höhe von mindestens 20 Euro fällig. Die Fahrstreifen am rechten Fahrbahnrand mit abgrenzender durchgezogener Linie sind unterdessen ausschließlich dem Radverkehr vorbehalten. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn nicht benutzen, weder zum Befahren noch zum Parken. Auch die Nutzung eines Smartphones ist während des Radfahrens tabu und kann mit einem Verwarnungsgeld von 55 Euro geahndet werden.

Hinweise, praktische Übungen und wertvolle Tipps vermittelt die Kreispolizeibehörde Kleve bei kostenlosen Pedelectrainings. Die Termine und weitere Infos finden Sie auf der Website der Behörde (https://kleve.polizei.nrw/artikel/pedelec-und-e-bike-training).

(RP)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort