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In drei Wochen soll das Schulzentrum Kalkar fertig sein

Schulen : Kalkars Ringtausch fast fertig

Der Ringtausch der Kalkarer Schulen ist bald abgeschlossen. Dann wird auch die Grundschule in ihre neuen Räume, die bisher dem Gymnasium gehörten, umziehen können. Schulentwicklungsplanung wird demnächst vorgestellt.

(nik) Lange hat es gedauert und (neben einer Menge Geld) viele Nerven gekostet, insbesondere bei den Schulleitern. Jetzt ist der „Ringtausch“ der Kalkarer Schulen, der 3,9 Millionen Euro gekostet hat, aber so gut wie abgeschlossen. In der jüngsten Sitzung des Schulausschusses berichtete Architekt Norbert Kleemann kurz über den Stand der Dinge.

„Wir brauchen noch gut drei Wochen für die Handwerker, die die letzten Klassenräume Richtung Pausenhalle fertigstellen“, sagte er. Nachdem schon im vergangenen Jahr das Gymnasium in die frühere Hauptschule umziehen konnte, geht es jetzt um die Grundschule, die in die nicht mehr benötigten Räume des Gymnasiums einzieht. Die bisherigen Gebäude der Josef-Lörcks-Grundschule werden abgerissen, danach kann die städtische Fläche zur Bebauung mit Wohnhäusern veräußert werden.

Wenn die Handwerker fertig sind, bleibt noch Zeit für die Grundreinigung und die Einrichtung der Räume, nach den Ferien können die Kleinen dann kommen. „Es wird dann auch ihr Schulhof zur Verfügung stehen samt dem Zaun drum herum für die Sicherheit“, verspricht die Bürgermeisterin. Das Farbkonzept der Räume sei zuletzt noch etwas angepasst worden, erklärt Kleemann. Nicht geklärt ist bislang, was aus dem Pädagogischen Zentrum wird, dessen Decke erst einmal brandschutzrechtlich zu sichern war. Auch die Frage,ob und wann es einen Aufzug gibt, ist noch nicht beantwortet – auch wegen der Umstände durch die Corona-Krise, ließ die Verwaltung wissen.

Schulamtsleiter Andreas Stechling berichtete zudem, dass derzeit ein neuer Schulentwicklungsplan erstellt werde. Der (er wird in einer Sondersitzung am 18. August vorgestellt) gebe auch Auskunft über die Nachfrage nach den Kalkarer Schulen.