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Kleve-Rindern: Impressionen aus dem Leben einer Burg

Kleve-Rindern : Impressionen aus dem Leben einer Burg

Der neue Rundbrief des Katholischen Bildungszentrums zeigt Fotos der historischen Parkanlage "Neuer Tiergarten Kleve" vom Park zur Wasserburg. Ein Kapitel ist der Geschichte und dem Bildungsauftrag der Burg gewidmet.

"Lernen und Genießen im Grünen", so ist der 21. Rundbrief des Katholischen Bildungszentrums Wasserburg Rindern überschrieben. Direktor Dr. Kurt Kreiten schreibt dazu, ein Charakteristikum der Wasserburg sei ihre Lage, welche es den Teilnehmern ermögliche, im wahrsten Sinne des Wortes "im Grünen" zu lernen. Die vier Jahreszeiten prägten dementsprechend auch den Charakter der räumlichen Angebote und hätten sogar Einfluss auf die Themen des Bildungsprogramms. In der Wasserburg Rindern gehe es nicht nur ums Lernen, sondern auch ums "Genießen im Grünen". So veröffentlicht der neue Rundbrief als Themenheft "Facetten und Bilder der Wasserburg", die eindrucksvoll das "Lernen und Genießen im Grünen" widerspiegeln.

Wilhelm Diedenhofen beschreibt zunächst die historische Parkanlage "Neuer Tiergarten Kleve". Dabei führt eine Fotoserie vom Park zur Wasserburg. Die Platanen der Wasserburgallee verbinden das Bildungszentrum mit der benachbarten Park- und Gartenanlage der Stadt Kleve. Fotos zeigen dann die Wasserburg mit der Frühlingsruhe am Kolk, Morgenstimmung am Bootssteg und Lernen im Grünen. An die Landvolkshochschule der 50er Jahre erinnern historische landwirtschaftliche Geräte in der Außenanlage der Wasserburg.

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Ein eigenes Kapitel ist der Geschichte und dem Bildungsauftrag der Wasserburg gewidmet. Ein Kupferstich (1695) zeigt die Burg, die seit Oktober 1666 Jagdhaus im Tiergarten war. Seit Januar 1956 befindet sich die Katholische Heimvolkshochschule in Trägerschaft des Bistums Münster; seit 2002 gibt es das moderne Forum des Bildungszentrums.

Der Rundbrief zeigt Impressionen aus dem Leben der Wasserburg: Schaltstelle Rezeption, Stadt- und Landbegegnung, Arbeitsgruppen auf der Außenterrasse, im Zelt und am Wasser, die hauseigene Reitanlage, Treffen der Wanderreiter, Freizeitmaßnahme für Menschen mit Behinderungen, "Aktion Zündkerze" auf der Wasserburganlage und Naturerleben für Kinder beim Regionalmarkt.

Einen großen Raum nehmen im Rundbrief die Bereiche "Vollwertiges Essen und Trinken" ein. Dabei stehen die "Leitlinien zum nachhaltigen Handeln" im Vordergrund. Konkret erfahrbar und für jedermann nachvollziehbar werden die Nachhaltigkeitsleitlinien im Bereich der Küche der Wasserburg, die sich seit je als "Visitenkarte" des Hauses versteht. Zukunftsweisend und nachhaltig ist dabei die Mitwirkung der Wasserburg Rindern beim niederländischen Projekt "Groen genieten/Genießen im Grünen".

Als Vermarkter arbeiten zusammen die Gebietskooperation "Oregional" und der deutsche "Oregional Rhein-Waal".

(stw)