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Impfzentrum Kalkar Kleve FDP fordert Taxi-Scheine für alle Bürger der Kreisstadt

Impfzentrum Kalkar : Klever FDP fordert Taxi-Fahrten für alle Bürger

Die FDP-Fraktion unterstützt die Entscheidung von Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing, in Kleve nicht auf ehrenamtliche Mitfahrzentralen zu setzen, sondern auf Taxischeine. Das solle aber auch für die anderen Altersgruppen gelten.

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Kleve unterstützt und begrüßt ausdrücklich die von Bürgermeister Wolfgang Gebing angekündigte Kooperation mit den Taxiunternehmen, um die Erreichbarkeit des Impfzentrums des Kreises Kleve in Kalkar sicherzustellen. Zugleich fordern die Freidemokraten in einer Erklärung, dass auch die anderen Altersgruppen, die nach Kalkar zur Impfung müssen, einen solchen Schein beantragen können, wenn sie keine andere Möglichkeit haben, ins Impfzentrum zu kommen.

„Es ist richtig und absolut seriös, dass die Stadt Kleve nicht versucht, diese Aufgabe auf ehrenamtliche Mitfahrzentralen zu schieben. Die Taxiunternehmen sind dieser Aufgabe gewachsen und haben ihre Fahrzeuge und Fahrer Corona gerecht ausgestattet und geschult. Allerdings muss die Erreichbarkeit auch für Menschen unter 80 Jahren sichergestellt werden, wenn es denn irgendwann so weit ist. Nicht das Alter ist entscheidend, sondern die Mobilitätsmöglichkeiten des Einzelnen sind es“, so Rütter weiter.

Die Möglichkeit, einen Taxi-Schein zu beantragen, müsse also genauso für den 70-Jährigen oder Angehörige der anderen Impfgruppen gelten, die als nächste zur Impfung anstehen und wohl noch nach Kalkar fahren müssen, bevor die Impfungen auch in den Hausarzt-Praxen durchgeführt werden können. Natürlich unter der Prämisse, dass sie keinen Taxischein von der Krankenkasse bekämen oder nicht von Familie, Freunden oder Nachbarschaft gebracht werden können. „Unsere Priorität muss doch sein, dass alle, die geimpft werden möchten, eine Möglichkeit haben, nach Kalkar zu kommen und geimpft zu werden“, sagt der Freidemokrat. Auch, wenn man dafür tiefer in die Tasche greifen müsse. „Das muss es uns wert sein“, sagt Rütter.