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Im Kranenburger Bürgerhaus leitete Bürgermeister Günter Steins nach 16 Jahren seine letzte Ratssitzung.

Kranenburg : Der letzte Auftritt von Bürgermeister Günter Steins

Im Kranenburger Bürgerhaus leitete der scheidende Verwaltungschef nach 16 Jahren seine letzte Ratssitzung. Elf Mitglieder des Kranenburger Rats verabschiedet.

Es war der letzte Tagesordnungspunkt in der Sitzung des Kranenburger Rats, der die meiste Zeit in Anspruch nahm. Hier wurde den Mitgliedern gedankt, die aus dem Rat ausscheiden.  Bürgermeister Günter Steins überreichte ihnen eine Urkunde, Sekt und einen Essensgutschein im Wert von 50 Euro für die Gastronomie vor Ort. Von den Verabschiedeten war es Gabriele Lohmann (SPD), die mit 21 Jahren die längste Zeit in dem Gremium mitarbeitete.  Ebenfalls in der nächsten Ratsperiode nicht mehr dabei sind: Theo Elbers, Thomas Franken, Friedhelm Kahm, Tatjaana Kemper,  Andreas Mayer, Andreas Natrop, Maria Oppenberg, Joop Peren, Markus Peters und Isabel Venjakob-Franken.

Neben der Verabschiedung einiger Bebauungsplanänderungen  (Erweiterung  Einkaufszentrum Großen Haag, Wohnbaugebiet Hasenpütt, wir berichteten) wurde über die aktuelle Verkehrssituation am Einkaufszentrum diskutiert. Der dort neu angelegte Kreisverkehr sorgt seit Beginn der Bauarbeiten für reichlich Staus und dementsprechendem Ärger. Für die Arbeiten musste eine Fahrbahn für den Verkehr gesperrt werden. Um die Situation vor der Einkaufsarena zu entspannen, hatte man die Einfahrt für die aus Wyler kommenden Fahrzeuge in den Ortskern geöffnet. Ratsmitglied Theo Elbers wollte wissen, warum nach den abgeschlossenen Arbeiten an dem Verkehrskreisel die Zufahrt nicht wieder geschlossen würde. Ferdinand Böhmer, Kämmerer und zukünftiger Bürgermeister, erklärte: „Der Bau ist nicht komplett fertig, weil noch Markierungen fehlen.“ Wichtig war der zweite Hinweis von Böhmer, dass sich an der Situation bis Ende November nichts ändern werde, weil auch der Kreisverkehr vor dem Rathaus überarbeitet werden müsse.

Die letzten Worte von Günter Steins als Bürgermeister waren so, wie die meiste Zeit seiner Amtsführung: nüchtern: „Ich bedanke mich für die 16 Jahre und kann ihnen nur wünschen ‚bleiben sie gesund’“.