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Hunderte Bußgelder nach Kontrollen im Grenzgebiet verteilt​

Polizei im Kreis Kleve : Hunderte Bußgelder nach Kontrollen im Grenzgebiet verteilt

Die Polizei zieht Bilanz der Verkehrskontrollen in der vergangenen Woche. Besonders im Fokus stand dieses Mal das Grenzgebiet. Dort wurden alleine an einem Tag über 300 Verkehrssünder erwischt.

In der vergangenen Woche hat die Polizei im Kreis Kleve bei Schwerpunktkontrollen 547 Verkehrsteilnehmer erwischt, die die zulässige Geschwindigkeit überschritten hatten. Allein 343 davon wurden am Dienstag bei einem Sondereinsatz mit Kontrollstellen im Grenzgebiet erfasst. Dabei fiel den Polizeikräften auch ein Auto auf, dessen Hauptuntersuchung schon zwei Jahre überfällig war.

Am Montag fand zudem ein Einsatz gemeinsam mit Kräften des Zolls auf dem Gelände einer Spedition in Rees statt, bei dem Lkw-Kontrollen durchgeführt wurden. Am Donnerstag hatte es ein Autofahrer besonders eilig: Er war mit satten 77km/h in der 30er Zone auf der Heinrich-Bause-Straße in Kleve-Kellen unterwegs. Nun hat er mit einer Geldstrafe, zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot zu rechnen.

Zusätzlich stellten die Beamten im Laufe der Woche 77 weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung fest. Hier ging es im Wesentlichen um die Handybenutzung während der Fahrt, Vorfahrtsverletzungen und das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes. Darüber hinaus verzeichnete die Polizei sechs Verstöße von Personen, die mit E-Scootern unterwegs waren, neun Fahrzeugführer fuhren ohne gültigen Führerschein, sieben Blutproben wurden wegen Trunkenheit am Steuer angeordnet.

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Bei gutem Wetter auf das Zweirad umzusteigen, dabei in Bewegung zu bleiben und Sprit zu sparen sei eine löbliche Idee, wie es von der Polizei heißt, aber: „Auch für Rad und Pedelec Fahrende gelten Regeln. In der vergangenen Woche mussten 23 Zweiradfahrer ein Verwarngeld zahlen.“