Kleve: Hüttens Ballett-Fantasie verzückt Klever

Kleve : Hüttens Ballett-Fantasie verzückt Klever

Bereits seit einem halben Jahrhundert können tanzbegeisterte Klever in der Schule der Familie Hütten Ballett-Schritte erlernen. Mit Aufführungen in der ausverkauften Stadthalle feierte der Schulleiter nun das Jubiläum.

Gut zwei Jahre nach der letzten Aufführung der Ballettschule Hütten stand nun wieder ein besonderer Moment an: Es war das 50-jährige Bestehen der Ballettschule Hütten. Dazu hatte sich der Inhaber und Chef-Choreograf Daniel Hütten etwas Spezielles einfallen lassen. Unter dem Motto "Ballettfantasie" entführte er die Zuschauer, der an beiden Tagen ausverkauften Statthalle Kleve, in eine verzaubernde Ballettwelt, die mit klassischen Stücken wie der Polka oder Schwanensee von Tschaikowski sowie mit modernen Stücken wie dem Jazz Dance aus Vivaldis Vertigo (Version David Garret) besetzt war.

Dieser Mix kam bei den Zuzuschauen sehr gut an. Die Tempiwechsel zwischen diesen unterschiedlichen Stücken aus Vergangenheit und Gegenwart fesselten die Zuschauer von Anfang bis zum Ende. Das Publikum honorierte es Daniel Hütten mit langem Applaus, der gleichermaßen auch den 162 Tänzerinnen und Tänzern der Ballettschule galt.

"Ich bin so stolz auf die Gesamtleistung aller Gruppen gewesen. Bei beiden Aufführungen lief alles super ab. Dabei hatte ich erst bei der ersten Generalprobe wirklich mal alle Elevinnen und Eleven komplett auf der Bühne zusammen", sagte Daniel Hütten. Moderiert wurden die Aufführungen von Mirjiam Fischer, die auch als Tänzerin in einigen Stücken glänzte. In einem besonderen Bann zog Anna Overbeek die Zuschauer, als sie zum Forest Gump Soundtrack Contemporary tanzte und wieder mal ihr Talent unter Beweis stellte. Britta Hübbers überzeugte ebenfalls als Solistin in Ludwig Minkus Don Quixote und bot auch mit Manuela Bergau, Maya Duda, Alena Förster, Lea Friedl, Sarah Helmes, Pinelopi Katsulis, Eva Langenberg, Alexandra Naß, Alina Tumpach, Leona Wenning und Theresa Wiesner in dem Klassischen Stück von Sebastian Bach das High Light der Aufführungen. Aber auch auch die vier kleinen Schwänchen mit Alina Tumpach, Manuela Bergau, Alexadra Naß und Eva Langenberg begeisterten das Publikum. Ebenso verzauberten die kleinsten Elevinnen und Eleven mit ihren Darbietungen die Zuschauer.

"Es war eine phantastische Leistung aller Tänzerinnen und Tänzer. Ich bin so stolz auf alle, und ohne die Hilfe der anderen wäre das ganze so nicht möglich gewesen", sagte der Ballettschul-Leiter. "Bereits ein Jahr vor der Aufführung kamen Eltern wie Anke Spieker, Corina Kottnik, Sabine Souvignier, Carolina Dulcé Thimm, Ilka Westerhof, Roxana Kirchmeier, Nicole Liskien, Babara Hahn und Heike Staag auf mich zu und sagten mir, dass sie die komplette Organisation zur Vorbereitung der Veranstaltungen übernehmen würden, so dass ich mich wirklich 100 Prozent auf die Choreografien konzentrieren konnte."

Weiterhin sorgte Wolf Schuster wieder für ein tolles Bühnenbild, zudem die Kostüme der Kinder passten, die wieder fast alle von Heidi Duda und Karin Ziegelitz genäht worden waren. "Mein Bruder Markus Hütten hat als Technischer Leiter wieder mit seinem Know How für ein prächtiges Bühnenlicht gesorgt. Und ganz besonders muss ich mich auch bei meiner choreographischen Assitentin Ruth Nass bedanken, die die alleinige Choreographie des Schirmtanzes, des Puppentanzes, des Stockpferd- und des Reigentanzes kreierte. Ich bin allen für diese tollen Ballettauführungen sehr, sehr dankbar," sagte Daniel Hütten mit strahlendem Lächeln.

(RP)