Hubert Lemken als Kre9isdekanats-Geschäftsführer verabschiedet

Kreisdekanat : Roter Teppich für Hubert Lemken zum Abschied

Viele Weggefährten, mit denen der Geschäftsführer des Kreisdekanats Kleve in den 32 Jahren zusammengearbeitet hatte, nutzten die Gelegenheit, sich für dessen Engagement zu bedanken.

(pbm/cb). Mit einem Dankgottesdienst in der Klever Stiftskirche und einem Empfang im Kolpinghaus ist Hubert Lemken (64) als Geschäftsführer des Kreisdekanats Kleve verabschiedet worden. Viele Weggefährten, mit denen der aus Kevelaer stammende Lemken in den 32 Jahren als Geschäftsführer zusammengearbeitet hatte, nutzten die Gelegenheit, sich für dessen Engagement zu bedanken. So wie Weihbischof Rolf Lohmann, der in seiner Predigt auf die Gefühle einging, die mit solch einem Abschied verbunden sind. Fröhlichkeit und Dankbarkeit ebenso wie Wehmut. „All das hat Platz in einer solchen Feier, Gott ist in allen Lebenslagen an unserer Seite“, erklärte der Weihbischof. Lemken sei eine große Persönlichkeit und habe „Professionalität, Empathie und Leidenschaft über das normale Maß hinaus“ gezeigt. „Anderen zu dienen, zu helfen und andere zu fördern, dafür waren Sie sich nie zu schade“, wandte er sich direkt an Lemken.

Seinen Dank sprach am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch von der Gruppe Horizonte gestaltet wurde, auch Kreisdechant Johannes Mecking aus. Er erinnerte, wie wichtig die „Drehscheibenfunktion“ des Kreisdekanats sei – über diese Drehscheibe erfahre das Bistum, was in den Pfarreien los sei und die Pfarreien würden etwas aus dem Bistum erfahren. „Hubert Lemken hat alle Arbeit immer mit ganzem Herzblut geleistet“, sagte Mecking. Zudem bescheinigte er Lemken: „Du hinterlässt uns ein wohlbestelltes Feld. Darauf darfst Du stolz sein und dafür können wir dankbar sein.“

Stellvertretend für die Ehrenamtlichen bedankte sich Cornelia Graßhoff: „Mit Dir geht ein Geschäftsführer, der eine wichtige innerkirchliche Struktur mitentwickelt hat, sehr aufmerksam die Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft verfolgt und eigene Impulse und Akzente gesetzt hat.“ Kirsten Lommen, Leiterin des Katholischen Bildungsforums im Kreis, sprach für die hauptamtlichen Mitarbeiter: „Du hast uns an unseren Aufgaben wachsen lassen, uns unterstützt und gefördert.“

Sichtlich gerührt, aber auch mit einem verschmitzten Lächeln bedankte sich Lemken: „Das hat gut getan“, gab er zu. Das Leben sei die Geschichte von Begegnungen, „und diese waren mir in all diesen Jahren wichtig“, blickte er zurück. Die Gelegenheit zur Begegnung gab es nach dem Gottesdienst im Kolpinghaus. Dort wurden Lemken und seine Familie mit einem roten Teppich empfangen, den die Mitarbeiterinnen des Kreisdekanats für ihn ausgerollt hatten. Nach einem Kabarettprogramm und einer musikalische Einlage bedankten sich zahlreiche Gäste  bei Lemken.

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