Lauf-Event in Kleve Diese Projekte haben beim Homerun begeistert

Kleverland · Auch vor der Auswertung der offiziellen Zahlen und des Spendenergebnisses steht für die Veranstalter fest: Der Homerun 2023 war wieder ein Erfolg. Gleich eine ganze Reihe von Beispielen zeigt, was Teams geleistet haben.

 Das Ergebnis der Gesamtschule am Forstgarten ist mit über 16.000 Kilometern auch aus Sicht der Veranstalter ein absoluter Spitzenwert beim Homerun.

Das Ergebnis der Gesamtschule am Forstgarten ist mit über 16.000 Kilometern auch aus Sicht der Veranstalter ein absoluter Spitzenwert beim Homerun.

Foto: Gesamtschule

Zahlen, Daten und Fakten stehen zum großen Teil noch aus, die erlaufenen Kilometer und gespendeten Euro werden bei den Beteiligten derzeit zusammengerechnet. Eins wollen die Veranstalter aber schon jetzt los werden: „Der Homerun war in Kleve auch 2023 wieder ein großer Erfolg.“ Dabei bemisst Christian Schulte, Präsident der Klever Rotarier, die Entwicklung nicht nur in Cent und Euro, sondern vielmehr in der großen Anzahl kreativer Aktionen unterschiedlicher Gruppierungen, die dabei waren.

Das große Finale des Homerun Kleve fand auf der Platzanlage von Siegfried Materborn statt. Für Präsident Schulte und sein Team gab es dabei in diesem Jahr zahlreiche Highlights. Davon seien einige besonders hervorzuheben.

 Die Kalle-Kids verbrachten einen Tag im  Alten- und Pflegeheim und mit Bewohnern von Haus Freudenberg.

Die Kalle-Kids verbrachten einen Tag im Alten- und Pflegeheim und mit Bewohnern von Haus Freudenberg.

Foto: Kalle

Leichtathletik Nütterden Der Kranenburger Sportverein zeigte sich bei verschiedenen Veranstaltungen ausgesprochen aktiv und stellte sogar seine gesamte Platzanlage für den Nachtlauf zur Verfügung. Für die Vorsitzende Martina Josten bietet die Beteiligung am Homerun die Möglichkeit, ihren Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich gemeinsam an einer guten Sache zu beteiligen.

Gesamtschule am Forstgarten Das Ergebnis ist mit über 16.000 Kilometern aus Sicht der Veranstalter ein absoluter Spitzenwert. Auch Karlo Rempe, der Homerun-Koordinator der Schule, freut sich: „Trotz der Wärme haben alle ihr Bestes gegeben und damit zu dem tollen Ergebnis beigetragen.“

Inner Wheel Club Kleve Angeführt von Präsidentin Regina Hövelmann begab sich der IWC Kleve an jedem Abend der 11 Homerun-Tage auf eine gut einstündige Wanderung durch die Region. Dabei wurde zum einen unterwegs Müll gesammelt und zum anderen gab es zum Abschluss stets einen gemeinsamen Imbiss. „Eigentlich schade, dass der Homerun vorbei ist“, sagt Regina Hövelmann augenzwinkernd. Sie freut sich, dass das Alter der Teilnehmerinnen regelmäßig eine Bandbreite von 35 bis 85 abdeckte.

Caritasverband Kleve 40 Einzelteilnehmer meldete der Wohlfahrtsverband, erreichte mehr als 2300 Kilometer und avancierte damit zum erfolgreichsten Verein. „Das sportliche Engagement und das hohe Spendenaufkommen aus den Reihen der Mitarbeiterschaft haben mich beeindruckt. Das ist ein starkes Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft“, sagt Kleves Caritas-Vorstand Rainer Borsch. Er hofft auf einen nennenswerten Homerun-Bonus für die 60 Kinder und Jugendlichen, die in der stationären Jugendhilfeeinrichtung „Die Münze“ leben sowie für die rund 50 Hilfsbedürftigen, die täglich das Kontaktcafé in Kleve aufsuchen.

Die „Kalle-Kids“ Wenn sich soziale Einrichtungen sozial engagieren, führt das eigentlich immer zu „Win-Win-Situationen“. So auch bei den Kindern des Karl-Leisner-Kinder- und Jugendzentrums. Sie waren täglich unterwegs, kamen auf über 1400 Kilometer und sammelten viele hundert Euro für sich und andere. Nebenbei besuchten sie mit der Evangelischen Stiftung Kleve ein Alten- und Pflegeheim und verbrachten einen aktiven Homerun-Tag mit Bewohnern von Haus Freudenberg. „Diese Besuche werden wir auch abseits des Homeruns fortsetzen“, sagt die Leiterin der Gruppe, Petra Hähn. So wird der Homerun nachhaltig.

Rotary Club Kleve Das Organisationsteam um Präsident Christian Schulte, Christoph Baumsteiger, Johannes Hövelmann, Janusz Grünspek und Wilfried Röth freut sich über die auf vielfältige Weise positiven Ergebnisse der linksrheinischen Homerun-Initiative. „Hier ist nicht nur der Schnellste der Sieger, sondern hier gibt es ganz, ganz viele Gewinner“, lautet der Tenor. Der Rotary Club Kleve hat mit seinem Engagement für das entsprechende Rahmenprogramm gesorgt, für die Auftakt- und Abschlussveranstaltungen und insbesondere für viel Freude bei den Aktiven. Die Ausschüttung der eingesammelten „Kilometergelder“ soll bei den Empfängern für weitere Glücksmomente sorgen.

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