Hochschule Rhein-Waal : Das „Sandarium“ am Tropenhaus der Hochschule

Am Dienstag, 21. Juni stellen Studierende der Fakultät Life Sciences ihre Ergebnisse der diesjährigen Projekte vor: Zum Thema „Gärtnern auf kleinem Raum“ sind vertikale Minibepflanzungen und Hochbeete und ein Sandarium zu sehen

Es geht um Raumsparendes Gärtnern, geliehenes Saatgut und Wohnstätten für Insekten: Nachhaltiger Gartenbau hat viele Facetten. Am Dienstag, 21. Juni stellen Studierende der Fakultät Life Sciences ihre Ergebnisse der diesjährigen Projekte vor: „Zum Thema ,Gärtnern auf kleinem Raum‘ sind vertikale Minibepflanzungen und Hochbeete zu sehen“, lädt Victoria Grimm, Sprecherin der Hochschule Rhein-Waal, ein. Aus Sämereien einer Saatgutbibliothek wuchsen Pflanzen, deren Samen geerntet werden. Diese gehen in die Saatgutbibliothek zurück, um den Kreis zu schließen und den Vorrat an seltenen Samen zu erhalten oder vielleicht sogar auszubauen. Denn: Das Saatgut war geliehen. Und Geliehenes gibt man zurück...

Und inmitten von Gärten und der Streuobstwiese der Hochschule entstanden Insektenappartements und ein Sandarium als Wohnstätte für verschiedene Wildbienenarten: Denn die meisten Wildbienen mögen nicht unbedingt die berühmten Insektenhotels - sie lieben mehr das Sandige: Dreiviertel aller Wildbienen sind so genannte Erdnister. Von den 460 Wildbienenarten, nisten 340 Arten im Boden, erklärt der BUND. Den Wildbienen machen also nicht nur Pestizideinsatz und Futtermangel zu schaffen, sondern auch fehlende Nistplätze. Was also ein Sandarium ist und wie man‘s baut: Im Tropenhaus holt man sich Rat und kann gucken, wie‘s werden soll.

  • In großer Runde mit Landrätin und
    Hochschule Rhein-Waal : Hochschule bekommt Stiftungsprofessur für die Nachhaltigkeit
  • Blick auf den Klever Campus der
    Kreis Kleve : Beratung für Studieninteressierte
  • Oben: Joshua Biehn, Martha Grupp und
    Projekte von Studierenden der HSRW : Vom Pinguin-U-Boot zum nachhaltigen Tourismus

Die Projektarbeiten werden am Tropenhaus Kleve und in den Gärten präsentiert. Am Dienstag, 21. Juni zwischen 18 und 20 Uhr, im Gebäude 14, wie das „Tropenhaus“ eigentlich heißt. Die Präsentation findet in englischer Sprache statt. Doch nicht nur das Sandarium, auch die vertikalen Gärten sind auch für den Hobby-Gärtner spannend. Vor allem für die mit kleiner Fläche oder mit Balkonen. In der „Grünen Begenungstätte“ – wie der Ansprechpartner für alle Fragen rund ums botanisch-gärtnerische, Prof. Jens Gebauer, das Tropenhaus treffend nennt – ist auch nach der Präsentation Raum fürs Gespräch.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

(mgr)