Hilfe für Argentinien mit der Aktion Anatuya

Nütterden : Aktion Anatuya hilft seit 45 Jahren in Argentinien

Ein Schulbasar zum Erntedank, eine Kollekte und ein Benefizkonzert mit der Feuerwehr sind geplant.

(pbm/cb). Mit einem Besuch des damaligen Bischofs von Anatuya (Argentinien), Jorge Gottau, am Niederrhein begann 1974 die Geschichte der „Aktion Anatuya“. Seit mittlerweile 45 Jahren unterstützen engagierte Menschen aus Kranenburg und Nütterden das argentinische Bistum mit Spenden.

Während der Erntedank-Gottesdienste am Wochenende erläuterte Werner Stalder als Stellvertreter der Aktion, was mit den Spenden bereits erreicht wurde. Unter anderem nannte er das Engagement der Sankt-Georg-Schule, die dafür sorgt, dass die Kinder zweier kleiner Landschulen zu essen bekommen sowie Stifte und Hefte für den Unterricht haben. In der St.-Georg-Schule wird am Freitag, 11. Oktober, ein Erntedank-Basar veranstaltet, dessen Erlös den Kindern in Argentinien zu Gute kommen wird.

Die „Aktion Anatuya“ will außerdem die Lebenssituation vor Ort verbessern, insbesondere durch Hilfe beim Bau einfacher Steinhäuser und von Zisternen, die Regenwasser sammeln. „Weil von Natur aus in manchen Gegenden des großen Bistums die Erde selbst in 90 Metern Tiefe Arsen und Salpeter enthält, können dort keine Brunnen gebaut werden“, erläuterte Stalder und zeigte dazu Bilder aus Argentinien.

Abschließend machte er auf ein Benefizkonzert für Anatuya mit der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kleve aufmerksam. Dieses beginnt am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Willibrord in Kleve-Kellen.

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