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Kleve: Guter Sommer für das Freibad

Kleve : Guter Sommer für das Freibad

Die Wetterprognosen versprechen für das Wochenende sommerliche 27 Grad Celsius. Auch am Anfang der Woche steigen die Temperaturen über die 25-Grad-Marke. Dennoch bleibt das Freibad Sternbusch in Kleve ab Montag für dieses Jahr geschlossen. Die Gründe erläutert Jürgen Kahl, Betriebsleiter bei den Bäderbetrieben der Stadtwerke.

Warum halten die Stadtwerke am festgelegten Saisonende, 9. September, fest, obwohl die Wetterprognosen gar nicht so schlecht sind?

Jürgen Kahl Nach unserer langjährigen Erfahrung gehen die Besucherzahlen mit dem Herbstbeginn im September deutlich zurück. Dies liegt vermutlich an der gefühlt wahrgenommenen Temperatur, die sich von der gemessenen Temperatur unterscheidet. Betrachten wir zum Beispiel das sonnige letzte Wochenende, so hatten wir am Samstag 125 und am Sonntag nur 161 Besucher zu Gast.

Welche Kosten würden entstehen, wenn das Freibad geöffnet bliebe?

Kahl Die Betriebskosten des Freibades Sternbusch sind neben den Personalkosten und Wasserkosten hauptsächlich von temperaturabhängigen Energiekosten geprägt. Pro Öffnungstag wird das Bad mit mehreren Tausend Euro bezuschusst.

Welche Bilanz ziehen Sie für das Sternbusch-Freibad für 2012?

Kahl Nach einem verhaltenen Saisonstart mit nur 22 572 Besuchern in den ersten beiden Monaten Mai und Juni stiegen die Besucherzahlen — aufgrund der schönen Tage im Juli und August — auf zurzeit 85 426 Besucher an. Dies ist seit dem Jahr 2006 mit 106 420 Besuchern das beste Ergebnis.

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Verlieren Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, wenn das Bad schließt?

Kahl Nein, unsere Mitarbeiter werden sowohl im Freibad als auch in unserem Hallenbad für die Betriebsführung eingesetzt.

Die Fragen stellte RP-Redakteur Dieter Dormann.

(RP/ac)