Kleve: "Gute Geschäfte" gehen weiter

Kleve : "Gute Geschäfte" gehen weiter

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr geht der Klever Marktplatz für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen in die zweite Runde. Vor allen Dingen handwerkliche Betriebe werden noch gesucht.

Der Endspurt in der Vorbereitung zum zweiten Klever Marktplatz für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen ist eingeläutet. Am Donnerstag, 25. Oktober soll es wieder soweit sein. "Uns fehlen aber noch handwerkliche Betriebe. Zum Beispiel aus dem Druckerei-, Sanitär- oder Technikbereich", sagt Theo Knips vom Freiwilligenzentrum Kleverland.

Die Idee hinter dem Projekt ist eigentlich relativ simpel: Unternehmen und gemeinnützige Organisationen sollen auf einem Marktplatz in der Stadthalle miteinander ins Gespräch kommen und entdecken, welche Leistungen man sich gegenseitig bieten kann. "Dabei gibt es eine goldene Regel: Es kann alles gehandelt werden, außer Geld", sagt Organisator Norbert Gerding.

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 110 Teilnehmer aus 27 Organisationen und 19 Unternehmen teil. Zahlreiche Vereinbarungen wurden getroffen: So führten etwa die Mitarbeiter eines Unternehmens Anstreicherarbeiten für den Verkaufsraum eines Eine-Welt-Ladens durch, dafür erhielten sie von dieser Initiative einen Präsentkorb mit Produkten aus dem Fair-Handel.

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Oder Kindergartenkinder gestalteten das Schaufenster einer Apotheke mit Frühjahrsmotiven — dafür bot diese eine Führung an. Damit bei den Abschlüssen auch alles mit rechten Dingen zugeht, kümmern sich Makler (erkennbar an ihren roten Mützen) um alles Notwendige. "Keiner der kommt, wird zu irgendetwas gezwungen. Alles kann, aber nichts muss", sagt Ute Schulze-Heiming vom Stadtmarketing Kleve, die wieder die Moderation des Marktplatzes übernehmen wird.

Die verschiedenen Anbieter treffen sich auf Augenhöhe, haben keine Berührungsängste. Wer sich erst einmal orientieren möchte, kann sich auch als "Gast" anmelden. Theo Brauer übernimmt wie schon bei der ersten Auflage der "Guten Geschäfte" die Schirmherrschaft.

"Das ist eine ganz tolle Idee und hat schon beim vergangenen Mal ein erfrischendes und buntes Bild gegeben", so Bürgermeister Brauer. Zur besseren Orientierung wird der Marktplatz in verschiedene Handelsbereiche aufgeteilt: Mitarbeitereinsätze, Beratung, Sachmittel und Sonstiges. "Unser Appell geht aber auch an die Klever Wirtschaft. Es wäre schön, wenn da noch mehr kommen würde", sagt Theo Knips. Schließlich sei es auch eine Frage der Repräsentation der einzelnen Firmen.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich an das Freiwilligenzentrum Kleverland wenden (Kontaktdaten im Infokasten). Unter anderem zugesagt haben schon die Stadtwerke Kleve, drei Geldinstitute, Apotheken, Museen, Familienzentren und Heimatvereine.

(RP/rl)