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Grunewaldstraße in Kleve: Mann bei Wildwechsel schwer verletzt – Polizei warnt

Auf der Grunewaldtstraße : Mann bei Wildunfall in Kleve schwer verletzt – Polizei warnt

Mit schweren Verletzungen musste am Freitagmorgen ein Autofahrer aus Kleve in das Krankenhaus gebracht werden. Offenbar war er einem Wildschwein ausgewichen, die Polizei warnt nun Autofahrer.

Kleve (lukra) Er war gegen 6.30 Uhr mit seinem Wagen auf der Grunewaldstraße unterwegs, als er aus zunächst ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Toyota des 56-Jährigen und blieb mit Totalschaden auf dem Dach liegen. Den Rettungskräften berichtete der Mann später, einem Wildschwein ausgewichen zu sein. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Grunewaldstraße gesperrt werden.

Nun appelliert die Polizei an die Autofahrer: Derzeit kommt es insbesondere in ländlichen Regionen vermehrt zu Wildwechsel. Manche Tierarten, wie Rehe oder Wildschweine, sind besonders in der Dämmerung aktiv und stellen aufgrund ihrer Größe häufig eine besondere Gefahr im Straßenverkehr dar. Wo ein Tier ist, da sind häufig mehrere. Selbst wenn ein Tier nur am Straßenrand steht oder bereits die Fahrbahn gequert hat, müsse immer damit rechnen, dass es Nachzügler gibt, die plötzlich auftauchen, wie es von der Polizei heißt.

Wenn sich ein Unfall nicht mehr vermeiden lasse, soll man das Lenkrad festalten, bremsen und weiter geradeaus lenken. Ein Ausweichmanöver vergrößere häufig die Gefahr und ende nicht selten in einem Straßengraben oder an einem Baum. Abblenden und hupen könne außerdem helfen, Tiere zu verscheuchen.

Wenn es zum Unfall gekommen sein sollte, muss das Warnblinklicht eingeschaltet und die Unfallstelle gesichert werden. „Informieren Sie die Polizei und bei verletzten Personen einen Rettungswagen und leisten Sie erste Hilfe. Wird ein Tier bei dem Unfall nur verletzt, informieren Sie die Polizei darüber“, heißt es von der Polizei. Verletzte Tiere sollten keinesfalls angefasst oder verfolgt werden.