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GochNess, Sternbuschbad, Bedburger Nass, Embricana und Bahia bleiben bis zum 28. Juni geschlossen

Corona-Krise im Kreis Kleve : Schwimmbäder bis Juli wegen fehlender Unterlagen geschlossen

Was wird das für ein Sommer: Die Betreiber der Bäder im Nordkreis von Kleve sowie in Bocholt öffnen ihre Stätten nicht vor dem 28. Juni. Grund sind die fehlenden Unterlagen des Landes.

Die Schwimm- und Freibadsaison in Nordkreis von Kleve fällt vorerst ins Wasser. Das haben die fünf großen Bäder der Region – das GochNess in Goch, das Sternbuschbad in Kleve, das BedburgerNass in Bedburg-Hau, das Embricana in Emmerich und das Bahia in Bocholt – am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung bekanntgegeben. Demnach werden die Badeanstalten vor dem 28. Juni nicht für Besucher öffnen – aus einem einfachen Grund: Die genauen Auflagen liegen noch nicht vor.

Zum Hintergrund: Unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregelungen dürfen in NRW Freibäder ab dem 20. Mai und Hallenbäder ab dem 30. Mai wieder öffnen. Einzelheiten zu den Einschränkungen seien jedoch noch nicht bekannt.

Die Betreiber der Bäder im Nordkreis und in Bocholt rechnen jedoch mit Beschränkungen bei der Besucherzahl und mit technischen und organisatorischen Maßnahmen, die durchzuführen sind, um Abstände einzuhalten und die Hygiene weitestgehend zu sichern. Aus diesem Grunde und zum Schutz der Mitarbeiter und Gäste sei eine ausreichende Vorbereitungszeit unerlässlich. Die Stadtwerke Rees hatten bereits im Vorfeld entschieden, das Stadtbad Rees nicht vor dem 1. Juli zu öffnen.