Goch: Infoveranstaltung zum Thema Atemnot (COPD)

COPD : Heute: Infoveranstaltung zum Thema Atemnot

Die Experten des Wilhelm-Anton-Hospitals informieren zu Ursachen, Symptomen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für die Krankheit COPD.

Die Experten des Wilhelm-Anton-Hospitals informieren am Mittwoch, 18. September, ab 15 Uhr zu Ursachen, Symptomen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für die Krankheit COPD. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit etwa 200 Millionen Betroffenen zählt COPD zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. In Deutschland sind geschätzt mehr als zehn Prozent der Erwachsenen über 40 Jahren von der „chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung“ betroffen. COPD ist bislang nicht heilbar. Im Wilhelm-Anton-Hospital Goch profitieren jährlich mehrere hundert Patienten von der interdisziplinären Zusammenarbeit erfahrener Lungenexperten.

„Täglicher Husten ist meist das erste Anzeichen der Erkrankung“, erläutert Paul-Georg Behler, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Umweltmedizin. „Zu Beginn tritt er vor allem morgens auf. Im Laufe der Zeit wird er immer häufiger, hartnäckiger und schlimmer.“ Dazu kommt Atemnot: Sie macht sich am Anfang der Erkrankung meist nur bei körperlicher Belastung bemerkbar, typischerweise beim Treppensteigen oder Fahrradfahren. „Bei fortgeschrittener Krankheit sind die Betroffenen bereits in Ruhe kurzatmig und haben das Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen“, so Behler.

Die aussagekräftigste Untersuchung zur Diagnose der COPD ist die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie). Sie ist einfach durchzuführen und schmerzlos. Das Verfahren gibt Auskunft über Funktions- und Leistungsfähigkeit der Lunge, somit auch über eventuelle Einschränkungen. „Die Untersuchung erlaubt außerdem, den Schweregrad der COPD zu bestimmen und sie von anderen Erkrankungen zu unterscheiden“, so Behler. Die Therapie der COPD ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. 80 bis 90 Prozent der Betroffenen waren oder sind Raucher, so das Krankenhaus.